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Zündapp KS 600 Hybrid gefunden

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Kiat Que ist… Nun: Eigentlich ein Motorrad-Sammler mit einer sehr wechselnden Sammlung von dem, was eigentlich der 'Knakenhoek' ist. Plus der Hüter eines unwahrscheinlichen Haufens von Sachen, die sie in der Randstad 'Vintage' nennen würden. Dort findet man oft die seltsamsten Dinge. Oh ja: Kiat hat eine Vorliebe für Kunst und Attribute aus Papua-Neuguinea.


Zwischen Kunst und Kitsch

Was wir bei unserem letzten Besuch fanden, war für Puristen ein ergreifender Fall zwischen 'Kunst und Kitsch'. Denn wie würden Sie sonst einen Zündapp KS 600 mit einem Ural-Motorblock nennen? Steampunk? Industrielles Erbe? Ein verwüsteter Überlebender? Letzteres scheint am offensichtlichsten zu sein. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten die Sowjets dankbar alle Arten von deutschem Kriegsmaterial, das in Eile zurückgelassen wurde. Und sie hielten das mit den Möglichkeiten, die sie hatten, ungefähr fünfzig bis sechzig Jahre lang aufrecht.

Wir haben auch ein "kopfloses" Kettenkrad vorbeifahren sehen. Ohne Vorderrad und mit einem Lada-Vierzylinder wurde diese Maschine nach dem Krieg auf dem Bauernhof eingesetzt. Zum Beispiel muss dieser Veteran irgendwo auf der Strecke auf einen Ural 650 ccm Überkopfventilblock gestoßen sein. Und ob das ein brackiger Freiland- oder ein gewünschter Restaurierungsgegenstand ist? Wer weiß, darf sagen. Aber dass die Maschine ein langes und effektives Leben geführt hat? Das ist unbestreitbar.

Der Zündapp KS 600

Der 600 erstmals erschienene Zündapp KS 1938 hatte einen 28 PS starken Boxermotor mit Überkopfventil von 597 ccm. Der KS 600 war oft mit einem Steib-Beiwagen gekoppelt, dem BW38 (Beiwagen 1938). Der BW38 wurde dann mit der Beiwagenbox B1 (Kofferraum Nr. 1) ausgestattet. Die Boxer wurden zwischen 1938 und 1941 hergestellt und ausschließlich an die Wehrmacht ausgeliefert. Nachdem die Produktion des KS 600 eingestellt und die Kombination schließlich durch den speziell gebauten KS 750 ersetzt worden war, war die KS-Linie der einzige Überrest, der die Zerstörung des Krieges angemessen überlebte. Als Zündapp Ende der 600er Jahre zur Motorradproduktion zurückkehrte, entschied er sich, den Motor des KS 601 für den KS XNUMX wiederzuverwenden.

Die schwere Arbeit

Ab 1940 produzierte Zündapp mehr als 18.000 Stück des Zündapp KS 750. Der KS 750 war eine Beiwagenkombination mit angetriebenem Drittrad und Sperrdifferential für die deutsche Wehrmacht. Und diese Maschinen sind jetzt zusammen mit der BMW R75 Gold wert.
Für einen Zweiradantrieb Zündapp oder BMW werden jetzt Beträge bis zu einer Tonne bezahlt. Ein guter KS 600 ist anscheinend etwa 15.000 bis 20.000 Euro wert. Aber dann sollte es natürlich keinen Uralblock geben.

Gesuchtes Zeug

Deutschland sucht mutig nach solchen Maschinentypen im Internet. Für die großen BMWs stehen jetzt viele neue Teile zum Verkauf. Einiges davon ist von äußerst zweifelhafter chinesischer Qualität. Der Hauptpreis wird für gute Dinge gebeten.

Die Praktikabilität dieser Motorradtypen hat sich seit 40-45 erheblich verschlechtert. Was bleibt, ist, dass sie Überlebende aus einer schrecklichen Zeit sind. Sie sind tatsächlich zu Museumsstücken geworden, weil diese edlen Deutschen wesentlich empfindlicher sind als die Harley-Seitenventile und die IMZ / KMZ M72. Sie haben aufgrund ihrer einfachen Technologie eine einfachere tägliche Beschäftigungsfähigkeit. In Bezug auf die Preise liegen diejenigen in angemessener Kriegsuniform über 20.000 € und unter 10.000 €.

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Nach etwas Reinigung können Sie so etwas bekommen

 

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