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Volvo blickt auf Sicherheitsinnovationen zurück und führt eine Datenbank ein

Volvo
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Volvo Cars reflektiert, dass es seit Jahrzehnten ein Vorreiter auf dem Gebiet der Sicherheit ist. Das gewonnene Wissen steht nun auch in einer digitalen Datenbank zur Verfügung, die von jedermann abgerufen werden kann. Volvo bringt die Erwartung zum Ausdruck, dass auch andere Automobilhersteller dieses Wissen nutzen werden, um den Verkehr für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu gestalten. Die digitale Datenbank symbolisiert die Geschäftsphilosophie von Volvo, um die Verkehrssicherheit durch den Austausch von Wissen zu verbessern. Die Online-Datenbank wird in dem Jahr verfügbar sein, in dem die wichtigste gemeinsame Sicherheitsinnovation von Volvo, der Dreipunktgurt, sein 60-jähriges Bestehen feiert.


Volvo hat den von Nils Bohlin entworfenen Dreipunktgurt in 1959 vorgestellt. Seitdem hat die Erfindung schätzungsweise mehr als eine Million Menschenleben gerettet. Nicht nur in Volvo-Autos, sondern auch in unzähligen anderen Autos. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Volvo beschlossen hat, die Erfindung mit anderen Herstellern zu teilen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Seitdem überwiegt Volvo regelmäßig das soziale Interesse als den finanziellen Gewinn.

Meilensteine

Volvo hat bereits die Knautschzonen in 1944 angekündigt. In den vergangenen sechzig Jahren hat Volvo eine Reihe von Innovationen eingeführt, die als Sicherheitsmerkmale angesehen werden können. Nach den Dreipunkt-Sicherheitsgurten führte Volvo ein weich gepolstertes Armaturenbrett ein. Die Schweden präsentierten den Prototyp des ersten umgekehrten Kindersitzes, das Zweikreis-Bremssystem und bauten eine Reihe weiterer Sicherheitsfunktionen ein. Hintere Sicherheitsgurte, Warnsysteme für Passagiere, die nicht angeschnallt sind, verbesserte Faltenzonen, verstärkte Seitentüren: Nur eine kleine Auswahl an Entwicklungen hatte Volvo maßgeblich beeinflusst. Darüber hinaus kamen die Skandinavier in 1972 mit dem Volvo Experimental Safety Car (VESC), einem mobilen Sicherheitslabor, das unter anderem von dem 1974-Debüt Volvo 240 profitierte.

EVA

Um zu betonen, dass die Tradition des Austauschs über Patente und Produkte hinausgeht, lanciert Volvo Cars jetzt das Projekt EVA, das sechzig Jahre Forschung in Bezug auf die Sicherheit von Autos umfasst und gleichzeitig zeigt, dass Ungleichheit in der Sicherheitsentwicklung ein grundlegendes Problem darstellt. Volvo sammelte Daten von zehntausenden echten Unfällen. "Auf dieser Grundlage haben wir unsere Autos für den realen Verkehr so ​​sicher wie möglich gemacht", sagt Lotta Jakobsson, Professor und leitender technischer Spezialist im Volvo Cars Safety Center. „Das bedeutet, dass unsere Autos mit dem Ziel entwickelt wurden, alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Größe, Körperbau und Gewicht zu schützen. Das geht weiter als "die durchschnittliche Person", die den Crashtest-Dummy darstellt. "

WHIPS

Basierend auf diesen Studien und den selbst gesammelten Absturzdaten erstellte Volvo Cars virtuelle Absturzdummys. Dies hat dazu beigetragen, solche Unfälle besser zu verstehen und Technologien zu entwickeln, die Frauen und Männer gleichermaßen gut schützen. Das erste Ergebnis war die Einführung des WHIPS Whiplash Protection in 1998. WHIPS hat zum einzigartigen Aussehen der Sitze und Kopfstützen von Volvo beigetragen. Die Idee, den sozialen Fortschritt zu priorisieren, ist nach wie vor die Entwicklung von Volvo Cars. Es entwickelt nicht nur neue Technologien, um Sicherheitsstandards zu erfüllen oder vorgeschriebene Tests zu bestehen, sondern auch, weil die genaue Analyse der eigenen Forschungsdaten zeigt, wo die Sicherheit weiter verbessert werden kann.

SIPS

In den achtziger Jahren konzentrierte sich Volvo auf Seitenkollisionen, nachdem die Forschungsdaten zeigten, dass viele Menschen durch den begrenzten Raum zwischen Aufprall und Insassen verletzt wurden. Daraus resultierten in den 1990er Jahren verschiedene Neuerungen wie das Side Impact Protection System (SIPS), Seitenairbags und Curtain-Airbags. Alle diese Innovationen basieren auf den Forschungsdaten von Volvo und bilden heute einen Industriestandard.

jüngste Entwicklungen

Durch weitere Analysen und Studien wurde sichergestellt, dass Volvo jetzt besonders auf Unfälle achtet, bei denen das Auto von der Straße abkommt. Die Technologie, die daraus hervorgegangen ist, ist eine energieabsorbierende Komponente des Stuhls, deren Wirkung weit über die Gesetzgebung hinausgeht. Es wurden auch Untersuchungen zu Verletzungen des unteren Rückens und zur Art und Weise durchgeführt, wie der Schaden an diesem spezifischen Körperteil bei einem schweren Unfall begrenzt werden kann. Darüber hinaus sind zahlreiche adaptive Sicherheitssysteme, Totwinkel-Systeme (BLIS) und Fußgängerschutz wichtige Themen, die Volvo Cars in den letzten fünfzehn Jahren vorangebracht hat.


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2 Kommentare

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  1. Es ist immer eine Schande, da Citroën in einer solchen Geschichte wird vergessen: Immerhin kamen sie mit dem DS im Jahr '55, in dem eine Reihe neuer Sicherheitstechniken integriert wurden.
    Um nur einige zu nennen:
    - ein Einspeichenlenkrad, das sich bei einer Kollision wegkrümmte und den Fahrer nach rechts drückte,
    - Das gleiche Lenkrad wurde bei einer Kollision in das Armaturenbrett gezogen.
    - ein nach rechts klappbares Armaturenbrett, damit der Fahrer im Falle einer Kollision auf keine Hindernisse stößt.
    - Verwenden Sie absichtlich das Zündschloss auf der linken Seite des Lenkrads, damit der nach rechts drehende Fahrer im Falle einer Kollision den Schlüssel nicht in sein Knie bekommt.
    - eine Karosserie, die so konstruiert ist, dass im Falle einer Kollision der Motorblock unter das Auto rutschte, anstatt in die Kabine geschoben zu werden,
    - ein vorderer Teil (genannt "Snip"), der als Knautschzone diente,
    - dicke hohle Schweller (Länger), die die Insassen vor Seitenkollisionen schützen,
    - ein separates Bremssystem… warum also Volvo?

    Dass Volvo die Führung in der (weiteren) Entwicklung übernimmt, ist eine Tatsache.

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