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Sbarro Challenge. Betonsäule

Sbarro Challenge

Franco Sbarro hat definitiv einen Sinn für Humor. Er muss die Sbarro Challenge während eines schreienden Lachens entworfen haben. Und wenn es nicht in diesem Moment wäre, würde der kreative Schweizer wenigstens einen bekommen, wenn jemand diese verrückte Kreation tatsächlich gekauft hat.


Laufsteg

Das wurde sogar ein schwaches Lächeln, weil er schließlich nicht weniger als zehn Exemplare verkaufte. Wahrscheinlich zu den gleichen Typen wie die überbordende Elite, die fast permanent auf den berühmten Laufstegen von Paris und Mailand saß, eine nach der anderen idiotische, schlecht sitzende und unpraktische Kreation. Denn das war die Sbarro-Challenge, idiotisch und unpraktisch. Aber er war nicht schlecht. Der Innenraum wurde komplett für den zukünftigen Besitzer einschließlich der Sitze angepasst. Sie waren nicht verstellbar. Sie waren wie das restliche Innere mit Connolly-Leder überzogen. Es gab natürlich noch viel mehr zu erleben, darunter ein richtiger Fernseher mit VHS-Videorecorder. Jetzt ist nur der Secondhand-Laden zufrieden, in 1985 jeder.

Cw-Wert

In diesem Jahr stellte Sbarro die Challenge auf dem Genfer Autosalon vor. Unter der Haut basierte dieser einzigartige Supersportwagen hauptsächlich auf der vorhandenen Technologie von Mercedes-Benz. In den dicken Hintern war ein solcher deutscher V8 aus 5-Liter montiert, der mit Hilfe eines Doppelturbos eine schlampige 350-PS an den Hinterrädern löste. Die Sendung kam jedoch von einem Jeep Cherokee, der offenbar irgendwo innerhalb bestimmter Grenzen bleiben musste. In Bezug auf den Luftwiderstandsbeiwert hat sich das phänomenal herausgestellt: Ein Cw-Wert von nur 0,26 kann auch heute noch als einzigartig bezeichnet werden, und das war natürlich sein Existenzrecht. Oder zumindest die Ausrede für seine kältere Keilform.

Teurer Witz

Das Auto entspricht einem Türstopper. Und genau wie der Laufsteg für diese lächerlichen Wohlstandsschübe gab es echtes Interesse daran. Was die Käufer damit ausstrahlen wollten, war nicht ganz klar, wahrscheinlich nicht einmal für Sbarro selbst. Er musste auch an einen Witz gedacht haben, der außer Kontrolle geriet. Aber eine teure, unkomplizierte Entscheidung: Franco, mit einem Stahlgesicht, fragte bei 300.000 Swiss Francs nach diesem realistischen Matchbox-Wahnsinn. Das wurde ohne Steuern nur aus 450.000 altmodischen Gulden umgewandelt, damals etwa der Wert eines Weilers. Dies hörte jedoch nicht auf. Eine Sbarro-Challenge war jedoch die bessere Option, um den ständig vergeblichen Boom, eine stark missverstandene Bedingung, zu befriedigen.

Auslassen

Mit der verbesserten Sbarro-Challenge Ⅱ und Ⅲ könnte dies etwas abgemildert werden. Die Technologie in diesen späteren Versionen stammte von Porsche, von nun an ein Sechszylinder-Boxermotor mit einem aufgeladenen 3,3-Liter mit 300- bzw. 400-PS. Das Dashboard war auch aus Stuttgart erkennbar, wobei die Witze aus der ersten Version erhalten blieben. In den späteren Versionen wurden erneut TV und Video sowie die extrem progressive Rückfahrkamera im konvexen Hintern montiert. Die Sbarro Challenge war nicht das Auto, um etwas zu tarnen. Mit Ausnahme der Außenspiegel schien die Kunst des Aussetzens bei diesem Show-Off nicht konsequent angewandt worden zu sein. Aber der Schein trügt. Nehmen Sie die beiden Klappspoiler als Luftbremse auf die Kabine. Dies erscheint einem durchschnittlichen Laien überflüssig, ist aber auf jedem Boulevard unverzichtbar. Oder ein rotierender Scheibenwischer, der für notorische Wetterfahrer unbedingt erforderlich ist. Die riesige Windschutzscheibe fiel, falls gewünscht, vollständig als alternatives Sonnendach. Aber natürlich vor allem, um den Leuten einen Blick auf den diensthabenden Lebemann zu ermöglichen. Alle Notwendigkeiten waren daher anwesend.

Peddling

Von den zehn gebauten Exemplaren ist Nummer sieben die bekannteste, es ist die einzige Version mit vier Sitzen. Diese Sbarro-Challenge ist jedoch vor allem deshalb bekannt, weil sie im Internet seit Jahren nicht erfolgreich war. Ursprünglich weiß, wurde diese jetzt graue Kopie bereits mehrmals zum Verkauf angeboten, ohne einen Preis zu erwähnen. Aber anscheinend traut sich niemand. Auch die Tatsache, dass der erste Besitzer kein anderer als Yves Saint Laurent war, überzeugte niemanden. Und woher haben wir es gewusst? Na ja, der Laufsteg ...


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