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Renault 30 TX, Lust auf Zappeln

Renault 30 TX

CHIQUE DU FRIEMEL, WENN SIE WOLLEN
Denn luxuriöser wurde es in den Renault-Showrooms zwischen 1979 und 1984 nicht, von wo aus der ursprüngliche Franzose diesen großartigen Versuch unternahm, die geschliffenen Deutschen in die gründliche Krone im Oberlass zu stecken. Schon damals waren unsere östlichen Nachbarn arrogant für dieses Segment verantwortlich. Potentielle Kunden warfen sich als Lemminge auf das bekannte Sortiment von BMW, Audi und etwas weniger auf das von Mercedes-Benz und übersahen dieses schicke Auto durch ihre Blinker völlig. Rücksichtslos.


FEHLER DERRIER
Sein Arsch, das stellte sich als das Problem heraus. Schön, sicher und auch sehr praktisch. Aber leider etwas zu unverwechselbar für die Stammkundschaft in dieser Klasse. Sie wollten keine fünfte Tür, sondern einen traditionellen Kofferraumdeckel. Nicht sehr aufgeschlossen, wörtlich. Der Gepäckraum im 30 war zwar sehr weiträumig, aber auch der Zugang dazu und diese praktische Tatsache verursachten ziemlich Widerstand. Im Gegensatz zu seiner stromlinienförmigen, aber den konservativen deutschen Zwergen war das egal. Umso mehr Status und der schöne Topper von Renault wurde nicht ausgezeichnet. Übrigens, es hat die hartnäckigen Franzosen nicht daran gehindert, ein Jahrzehnt später mit der 25. Aber auch das Schönheit konnte die Deutschen nicht angreifen.

DISTINKTIVE ENTE IM BISS
De Renault 30 TX unter seinen traditionelleren Wettbewerbern auf äußerst attraktive Weise verstimmt. Lebensfreude, typisch französisch und ein schönes Design von Juchet Gaston. Dieser typische Franzose galt sicherlich auch für seinen Komfort. Die Franzosen hatten einen Namen zu verlieren, aber der Renault 30 TX hielt es mühelos hoch. Auch mit Schwung. Die äußerst komfortable Aufhängung, der duvetdicke Samt oder optional Lederpolster der geräumigen Möbel und das Fehlen störender Roll- und Fahrgeräusche im Innenraum und vor allem Luxus wie elektrische Fensterheber vorne, Zentralverriegelung und ein von innen verstellbarer Außenspiegel machten das Versprechen eines erstklassiges Automobil voll und ganz. Natürlich auch dank des ausgezeichneten PRV V6 in der Front, der im Peugeot 504 Coupé sein Debüt gab. Zum ersten Mal seit WO since hatte Renault einen weiteren großen Sechszylinder in den Preislisten. Der 2664 cc-Mess- und seidige Leichtlaufblock lieferte eine solche 130 hp im Standard Renault 30 TS. In diesem späteren Topmodell Renault 30 TX Die Leistung durch das Einspritzsystem erhöhte sich auf 144 PS. Den unteren Bereich bildete bereits das Schwestermodell von 1975 20, die nur mit Vierzylindermotoren erhältlich war und an den einzelnen Scheinwerfern erkennbar war, anstelle der vier runden im Grill des dreißig.

EIN LUXUXPROBLEM
Denn trotz allem Luxus an Bord sind feine Fahreigenschaften und ein ansprechendes Äußeres so gut wie kaum eine in dieser Klasse. Aus Angst, verspottet und verspottet zu werden, indem man Freunde mit einem Stern, einem stilisierten Propeller oder vier Ringen im Grill schmuggelte. Kein Status, das war das Problem. Fast tödlich in der Oberklasse. Dennoch fanden mehr als 40.000 Stücke davon Renault 30 TX Ihr Weg zu einem mutigen und gottliebenden Besitzer, bevor der Vorhang schließlich in 1984 und den Renault fiel 25 dieser Subtopper. Le roi est mort, vive le roi!


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4 Kommentare

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  1. Fantastisches Auto, in der Tat völlig missverstanden.
    Es ist einfach nicht so, dass die deutschen Drei zu dieser Zeit in der Oberschicht dominierten. Audi hat sich gerade umgesehen und wurde erst in der zweiten Hälfte der 80er Jahre Salonfähig. Mercedes und BMW ja. Aber auch Marken wie Jaguar, Lancia, Saab, Volvo, Peugeot, Citroën, Fiat, Opel beanspruchten damit ihren Anteil am Kuchen. Der Renault 25 war auch ein Erfolg, beliebt im In- und Ausland. Sein Nachfolger, der Safrane, war auch ein Bestseller für sich, insbesondere für französische Verhältnisse. Danach war der Spaß vorbei. Der einzige, der noch ernst war, war der Espace. Der unnachahmliche Vel Satis brachte leider nicht den Erfolg, den er verdient hatte.
    Die Menschheit versagt meiner Meinung nach ernsthaft, wenn man nur die fetten deutschen Drei betrachtet. Besonders heutzutage; Alle Faktoren, die diese Autos auszeichneten, wurden inzwischen von den meisten anderen Herstellern überholt, nur das Image bleibt für sie erhalten.

  2. In den Anfangsjahren lief der PRV-Block sicherlich nicht reibungslos, hatte aber den Ruf, sowohl vorsichtig als auch lustlos zu sein. Es hörte sich auch nicht gut an und die Vergaservarianten waren riesige Lastkähne. Abgesehen von den bequemen Sitzen wurde der Innenraum ohne Fantasie gestaltet und das Finish war schrecklich. Es rostete jedoch weniger hart als andere Modelle des Direction Renault, damals noch ein staatliches Unternehmen. Nach dem Facelift von 79, glaube ich, wurde es besser und ein 20 mit Diesel war ein schönes Auto, aber sie wollte niemanden mehr. Der Nachfolger 25 war in jeder Hinsicht viel besser und wurde auch vernünftig verkauft

  3. Markantes Auto in der Tat .. Aber was für viel Rost ...
    Die deutsche Uber-Klasse war zu dieser Zeit jedoch nur für BMW und Mercedes.
    Audi war keinesfalls eine Top-Marke, sondern ein teurer Volkswagen mit dem gleichen Rostproblem wie die französischen und italienischen Konkurrenten.

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