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NSU TTS. Beliebter Athlet aus Neckarsulm.

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Ein Sportwagen für den Familiengebrauch: So lässt sich der seltene NSU TTS am besten beschreiben. Die Basis des Modells stammt aus dem Jahr 1964. Damals wurde der NSU Prinz 1000 als großer Vierzylinder-Bruder des 'Prinz 4' vermarktet. 1965 bekam die '1000' einen schnelleren Bruder. Das war der NSU Prinz 1000 TT. Das Facelifting des Prinz 1967 von 1000 - von da an "NSU 1000" genannt - war das Signal für NSU, auch die sportliche Version in die Hand zu nehmen. Der TT war mit einem 1177 ccm Motor ausgestattet, der 65 PS leistete. Es ersetzte den 1085 ccm Motor des Prinz TT. Die Firma Neckarsulmer zeichnete jedoch den 1000-cm³-Motor der NSU Prinz 1000 und NSU 996 aus. Dies war - in stark angepasster Form - für das schnellste 'Prinz-Derivat' der NSU gedacht: das NSU TTS.


Justiert optisch und technisch

Das TTS wurde von NSU für verschiedene Zwecke verwendet. Auf jeden Fall war es die NSU, die hauptsächlich entwickelt wurde, um die sportlichen Ambitionen - und das daraus resultierende sportliche Image - des Neckarsulmer-Konzerns hervorzuheben.

Das NSU TTS hatte im Grunde den Bau des ursprünglich "großen Prinzen". Es wurde jedoch optisch und technisch modifiziert. Zum Beispiel platzierte 'Neckarsulm' einen großen Ölkühler unter der vorderen Stoßstange. Darüber hinaus wurde das Fahrgestell für die Straßenlage abgesenkt.

Um dem sportlichen Charakter zusätzliche Form zu verleihen, wurde der 996-cm³-Motor mit zwei horizontalen Doppel-Solex-Vergasern ausgestattet. Um einen Eindruck zu hinterlassen: BMW hat ihn zum Beispiel in seinen 2000 TI eingebaut. Diese Motoreinstellungen führten zu einer Standardleistung von 70 PS. Nicht selten wurde dieses Kapital vom rechtmäßigen Eigentümer an höhere Werte angepasst.

Getriebe 'auf Wunsch'

Diese Leistung, kombiniert mit einem Gewicht von 700 Kilogramm, ermöglichte es dem NSU TTS, eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern zu erreichen und in 12 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer zu kommen. Für die Umschaltarbeit war beim TTS eine Sonderoption erhältlich. NSU gab dem Käufer die Möglichkeit, ein Getriebe 'auf Wunsch' zusammenzustellen.

Die Schaltwege und Übersetzungsverhältnisse wurden dann an die Wünsche des Käufers angepasst. Das TTS hatte auch das charakteristische Merkmal, dass die Motorhaube über der hinten montierten Stromquelle oft angelehnt war. Dies verhinderte eine Überhitzung des Motors. Und noch etwas: Aufgrund seiner technischen Konstruktion (Heckmotor, Räder mit negativem Sturz, hintere Schwenkachsen usw.) war es besonders für den erfahrenen Fahrer geeignet.

Eindruck bei Wettbewerben dank Manövrierfähigkeit

Das Sport-NSU machte auch bei Wettkämpfen auf gesperrten Straßen und Strecken Eindruck. Dies lag nicht nur an seiner Manövrierfähigkeit.

Zu diesen Anlässen wurden auch spezielle Stimmgeräte verwendet. Das TTS war in den späten 1971er und frühen XNUMXer Jahren ein prominenter Gast bei Rallyes und Rundstreckenrennen. Verschiedene 'Renner' erzielten mit der NSU Erfolge. Bis weit nach dem Produktionsstopp im Jahr XNUMX war dieser noch in verschiedenen Wettbewerben aktiv - und erfolgreich.

Nur 2402 mal produziert

Das TTS wurde ab 1967 vier Jahre lang hergestellt. Dieses Kultobjekt aus der Sportwagenszene lief in dieser Zeit 2402 Mal in Neckarsulm vom Band. Konzeptionell (leichter, leistungsstarker Motor) gilt er als Vorfahr des VW Golf GTI. Es war auch zum Verkauf in unserem Land. 1968 kostete das NSU TTS 8.390 niederländische Gulden.

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Er wird immer noch in historischen Rallyes und Circuit-Rennen eingesetzt: der NSU TTS. © Erik van Putten

 

Erkennbar am Ölkühler: der NSU TTS,

12 Kommentare

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  1. Schön all diesen Kommentar,

    Erik hat zu 95% recht…. aber hey, was weiß ich darüber, wenn ich mir jeden Tag einen TTS-Trainer anschaue (nein, kein umgebauter TT oder 1000), ... die meisten der verbleibenden TTS sind alle modifizierte 1000er oder TTs, ... aber wer sieht das? ?

  2. Früher hatte ich einen NSU TT viel zu schnell für ein so kleines Auto, ich glaube, er wog 560 kg und dann 65PK, ja, das war damals möglich.

    Johann Geers

  3. Oh ja. Kritik ist immer einfach. Denken Sie, Sie können auch einen vollständigen Artikel einreichen.
    Glaube nicht, dass Erik es ablehnen wird, es zu veröffentlichen
    Vielleicht macht Ihre Corona-Sperre, die zu Hause sitzt, Makulukkurur

  4. Meiner Meinung nach war es konzeptionell eher der Vorgänger der Simca 1000 Rallye I, II und III sowie der Skoda S110R, RS130, RS180 und RS200. Als Modell innerhalb des VAG-Konzerns wurde der NSU Prinz vom Audi 50, dem späteren VW Polo, abgelöst.

  5. Wenn Sie dieses Auto als den Vorgänger des Golf anrufen / sehen, dann haben Sie es technisch nicht vollständig verstanden (oder wirklich nicht).

    • Lieber Jeroen.

      Danke für Ihre Antwort.

      In diesem Artikel nennen wir das NSU TTS einen Vorfahren, keinen geradlinigen Vorgänger. Der Artikel besagt nicht, dass das TTS das gleiche technische Layout hat. Das sollte aber klar sein. Der TTS war wie so mancher Zeitgenosse ein Pionier für die kleineren schnellen Familienautos. Wie unterschiedlich sie auch sein mögen, sie waren technisch oder strukturell unterschiedlich.

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