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Jüngster Klassiker oder nur Young Timer. Der BMW F 650

BMW F 650

Empörung darüber, dass ein Motorradhersteller selbst einkaufen geht? Das ist wie das Neunziger Jahre! Von 1993 zum Beispiel. Dann stellte der bayerische BMW seinen BMW F 650 cc Einzylinder vor. Sie hatten österreichische Rotax-Motorblöcke. Und sie wurden in Italien hergestellt. Bei Aprilia.


Der BMW F 650 Einzylinder von 1993.

... und es gab auch noch Kettenantrieb! Schade! Der Anfang vom Ende für BMW! Sicherlich, weil das Design von einem Briten stammt. Martin Longmore erhielt dafür sogar Designpreise! Sein Meisterstück ist die Boxhalterung um den Hinterreifen. Zum Beispiel konnte der hintere Kotflügel dynamisch kurz gehalten werden, während der deutsche Gesetzgeber dies als ausreichenden Schutz für das Hinterrad ansah. Also das Ende von BMW?

Schon damals waren die Fundamentalisten völlig falsch

Und mittlerweile gibt es Triumphs aus den Philippinen und macht Honda-Motorräder in Spanien und der neueste BMW 650-Einzylinder kommt über Österreich aus China. Und niemand ist mehr überrascht. Im Gegensatz zu damals mit der F 650, die daher ein junger Timer sein muss. Doch zu Beginn der neunziger Jahre hatten BMW-Vermarkter gedacht, dass mehr BMWs an jüngere Leute verkauft werden müssten. Der F 650 war kein Liebesbaby, sondern aus einer Vernunftehe entstanden. Die Maschinen waren nicht weniger. Und diesmal hatten die Vermarkter recht. Zyniker sagten: "Sie sind sogar so langweilig wie echte BMWs."

Die 650 cc Rotax-Blöcke waren nicht vollständig einsatzbereit

Die normalen Fünfventilköpfe wurden durch Vierventilköpfe ersetzt. Als Ergebnis war später Platz für eine zusätzliche Zündkerze, eine schöne Ergänzung für einen Einzylinder. Und die Kurbelgehäusedeckel sind mit geformten „BMW“ -Kennzeichnungen versehen, eine Lösung, die Käufer von Einbaumotoren für Motorräder seit etwa einem Jahrhundert verwenden. Die Mutter der Serie war der Funduro, ein Allroader für Asphalt. Vorne sollte das 19-Zollrad Terrain suggerieren. Der Motor erhielt den berühmten BMW-Ruf: "Nicht sehr aufregend, aber sehr gut". Die Wartungsintervalle von 10.000 km waren bei der Einführung eine Erleichterung. Die Bedienung der Strebe am Heck mit großem Verstellrad war sehr benutzerfreundlich.

Die ersten F 650s waren nicht sehr aufregend, aber sie waren sehr anpassungsfähig

In Bezug auf die Macht können sie immer noch mit allem umgehen, was von ihnen verlangt wird. Über 50 PS reichen gerade aus. Wenn es um Lenken und Bremsen geht, überraschen sie immer noch einige andere Motorradfahrer, die sich das nur eine Weile angesehen haben. Und im heutigen geschäftigen Verkehr schleichen Sie sich ideal durch Fahrräder. Frühe Modelle mit dem Panzer an der klassischen Stelle sind bereits sammelbar, die ältesten späteren mit dem Panzer unter dem Kumpel stehen kurz davor, ihr wirkliches Arbeitsleben gegen eine nostalgischere Fortsetzung auszutauschen.

Mitten in 2000 brachte BMW die Produktion in die Heimat

Die Serie bekam ein neues Aussehen und die F650s bekamen eine Spritze. Der Gastank bewegte sich unter dem Kumpel. Wenn wir in 2004 sind, sprechen wir fast von 'ZGAN'-Motoren. Aber zum Besseren: In diesem Jahr bekam der etablierte Hybrid zwei Zündkerzen pro Zylinder. Als Tipp für die Zukunft erwähnen wir die "X" -Fahrräder. Das waren Styling-Übungen, die genauso erfolgreich waren wie der Scarver. Sie waren eigentlich unverkäuflich. Dann unerwünscht, jetzt nicht mehr erwünscht, später natürlich unerschwinglich!

Und niemand wollte ein 'X'bike


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2 Kommentare

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  1. Ich selbst habe ein beängstigendes Ding 72000 km der Block ist noch steets Moier laufen zu rotax + die Saite die zwei Sprosse wo ich ihn runtergeknallt habe oja nicht unwichtig Ich bin schon 167 Zentimeter Gruß

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