in

Gilera 150 ccm: Um die Ecke denken

Viele Leute sind ziemlich einfallslos. Manche Menschen sind zwischen den Ohren flexibler. Traditionell war es am besten, ein gebrauchtes Motorrad in einem Motorradgeschäft zu kaufen, das kein Händler dieser Marke war. Der nächste Schritt ist, Ihr Traummotorrad bei einem Autohändler zu finden. Klassische Motorräder sind für einen Oldtimer-Händler oft eine Art „Beifang“. Oder sie wurden einfach aus Emotionen gekauft. Auf jeden Fall fallen sie außerhalb des üblichen „kommerziellen Denkens und Erlösmodells“. Wir haben zum Beispiel bei einem namhaften Autohändler eine Gilera 150 ccm gefunden.


Noch weiter denken

Wenn Sie auch die altholländische Zwangsneurose „Nur eine schwere ist Ihre wahre“ aufgeben, dann kann sich für Sie eine hemmungslose angenehme Welt öffnen. Denn jetzt schau nach draußen. Denken Sie an Geschwindigkeitsbegrenzungen, verkehrsberuhigende Unebenheiten auf der Straße. Auto-Senioren, die im Tempo sechzig über den Asphalt gleiten. Dann kann eine gute Honda CB 750 auf dem Tresen fast 200 laufen, aber was nützt sie? Und – auch nicht unwichtig in dieser Zeit der weinenden Deichbewohner – auf einem leichten Klassiker ist man plötzlich liebenswert statt bedrohlich.

Schön von innen

Möchten Sie mit einem sehr fetten modernen Fahrrad auf den Autobahnen nach Österreich oder in die Schweiz aufspießen? Sie können diese 1000 Kilometer an einem Tag zurücklegen. Aber mit ein paar leichten Motorrädern nach Zeeuws Vlaanderen durchfahren? Dann sind Sie inklusive Terrassenstopps auch 10 Stunden unterwegs über mehr als… 300 Kilometer. Nur als Indoor-Free-Scroller mit Terrassen-Hängefaktor kommen Sie rundum frisch und fruchtig ans Ziel. Sie haben die Umgebung genießen können. Kein Sprit verbraucht und dein Hinterreifen ist auch absolut rücklaufsicher. Mach weiter.

150 ccm war mal fast die Mittelklasse

Bei der Gilera 150cc, die wir mit Albert Venema gefunden haben, kommt alles zusammen, das einen besonders guten Ruf hat, wenn es um klassische amerikanische Originale geht. Einmal kam die Gilera hereingeblasen. Es ist nicht annähernd so beeindruckend wie ein Norton Commando oder eine BMW R90S oder eine Ducati 750 SS. Aber er ist Italiener, sieht toll aus und ist auf eine etwas liebenswerte Art ziemlich zäh.

Darüber hinaus kann ein so tapferer kleiner Italiener Sie zu einem gesünderen Leben drängen. Denn ein gut modellierter Brabanter Burgunder von 40+ reitet wie ein Joker auf so etwas. Ein gut trainierter Friese von 1m92 ist auch nicht das beste Spiel. Als diese Gilera geboren wurde, war ein Süditaliener durchschnittlich 1m64 oder so ungefähr. Und weil McDonalds damals noch nicht alltäglich war, waren diese Italiener auch sehnig bis schlank. Alberts Gilera ist ein schnittiges Motorrad für den täglichen Gebrauch. Aber in den XNUMXer Jahren dominierte Gilera den Rennsport mit fantastischen Vierzylindermotoren. In der Halbliterklasse wurden sechs Weltmeisterschaften gewonnen.

Für Rennen gebaut to

Das Unternehmen wurde 1909 vom damals 22-jährigen Guiseppe Gilera gegründet. Denn er musste für seine Wettkampfaktivitäten bezahlen. Im Ersten Weltkrieg wuchs das Unternehmen durch militärische Einsätze enorm und wurde sogar zum größten Motorradhersteller Italiens. Die 500 ccm Saturnos sind heute weltweit gefragte Klassiker (und wie so viele andere Topper der Zeit sind auch diese Saturnos vor einiger Zeit wieder auf den Markt gekommen, weil berühmte Namen abgemolken wurden). Aber buchstäblich waren es die 125 und 150 ccm OHV, die Guiseppes Hobby bezahlen mussten.

Ab 1950 erhielten die Gileras für den öffentlichen Straßenverkehr Teleskop-Vordergabeln und Hinterradaufhängung. Zwischen 1958 und 1968 hatte Gilera mit dem weltweiten Aussterben des Motorradfahrens zu kämpfen, da das Autofahren damals auch für Guiseppe Modaal in greifbare Nähe gerückt war. 1969 starb der Namensgeber der Marke und Gilera wurde an Piaggio verkauft.

Immer noch bezahlbar

Inzwischen kosten die kleinen italienischen Motorräder mehr als Kleingeld, bleiben aber angenehm bezahlbar. Sie machen das Einkaufen zur Party und Sie können mit ihnen die besten Ausflüge ins Haus machen. Sie sind einfach und solide im Design und die Teileversorgung ist gut. Ich glaube, ich werde ungefähr zehn Pfund abnehmen. Es lohnt sich.

Lesen Sie auch:
- Ein schöner Krampf: der Gilera Saturno Bialbero
- Der Honda CB 77, das Beispiel von Laverda
- Mehr Geschichten über klassische Motorräder


Bitte helfen Sie uns, diese Website und die angebotenen Artikel kostenlos zu halten. Abonnieren Sie sich Auto Motor Klassiek Außerdem erhalten Sie das Magazin 12 Mal im Jahr per Post. Oder spende einen gewünschten Betrag auf unserer Zahlungsseite über diesen Link. Dafür sind wir sicherlich dankbar.


Lieber Klassik-Liebhaber

Genießen Sie täglich kostenlose Geschichten über Oldtimer in Ihrer E-Mail und melden Sie sich kostenlos an. 


7 Kommentare

Hinterlassem Sie einen Kommentar
  1. 'immer noch bezahlbar'...mmm

    Beim Herumschnüffeln auf dem Venema-Gelände in Drempt erfahre ich, dass für diesen liebenswerten Gileraatje noch 3,5K € hinterlegt werden müssen.
    Als bewährter „alter Schwanz“ finde ich das immer noch ernstes Geld, für den man sich auch einen schönen Uraltje-mit-Span oder so kauft.

  2. Carel van der Wal Konigstraat in Haarlem. Schaut am Sonntagnachmittag mit dem Bus von IJmuiden nach Haarlem ins Schaufenster von Carel van der Wal und genießt all die Leckereien, die im Schaufenster standen, aber noch keinen Führerschein, solange wir jetzt einen haben, werden die Leckereien sein In Reichweite. Nach harter Arbeit und dem Einstecken von ein paar Gulden und einem Führerschein kaufte der erste Duc hier einen Mach 1, dann einen Mark 3 Desmo (Nostalgia, Nostalgia) und ließ die Wartung von Carel van der Wal durchführen.
    Altes Öl ging direkt in die Kanalisation, laut Carel war es noch gut, die Kanalisation zu schmieren, nie irgendwelche Verstopfungen, Carel damals, das war der normale Geschäftsgang. Denken Sie gerne an diese Zeit zurück, natürlich nicht an dieses Öl.

  3. Carel van der Wal Koningsstraat in Haarlem, Noch kein Motorradführerschein, aber am Sonntag mit dem Bus nach Haarlem, schauen Sie Carel van der Wal mit der Nase gegen das Schaufenster gedrückt, um all die Leckereien gut sehen zu können und träumen Sie, wenn wir unsere haben Führerschein und dann wird es passieren.
    Mit Führerschein in der Tasche kaufte dort der erste Duc Mach 1 dann einen Mark 3 Desmo, Nostalgie, Nostalgie.
    Wartung bei Carel van de Wal, altes Öl hüpft in die Kanalisation Dieses Öl war laut Carel noch gut genug um Verstopfungen im Kanal zu verhindern Schöne Erinnerungen. Nur das Öl war schade, aber so war es damals.

    • Naja… ‚Anfangs‘ war alles anders. Nicht unbedingt besser. Im Archiv habe ich in einer Autozeitschrift eine Zeichnung gefunden, die erklärt, wie man ein Loch im Garten gräbt. Mahlen Sie darin. Öl drin…. Vor etwa dreißig Jahren entstand in Tiel die Idee, ein paar Straßen für Mitbürger schlüsselfreundlich zu gestalten. Das Öl könnte dann einfach in die Kanalisation gelangen. Genau wie zu Hause'

Eine Antwort geben

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert * *

Die maximale Upload-Dateigröße: 8 MB. du kannst hochladen: Image. Im Kommentartext eingefügte Links zu YouTube, Facebook, Twitter und anderen Diensten werden automatisch eingebettet. Dateien hier ablegen

Der Dolf-o-Saurus und die Zeitmaschine – Kolumne

Plymouth GTX-Coupé 500 (1970)

Plymouth GTX-Coupé 500 (1970). „Herren-Muscle-Car“ von Pieter Henk.