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Fritz Egli brachte Vincent bei zu laufen

Vincent
EGLI VINCENT GODET

Der 1000 Vincent war das erste Superbike, das bis in die frühen 70er Jahre ankam, gefolgt vom Honda CB750. Er übernahm das Banner. Jedoch? Nicht ganz: Für Vincent-Puristen ist es einfach zeitlos und bleibt das ultimative Rennrad, weshalb es nicht fair ist, es mit einem anderen Motorrad zu vergleichen. Nicht einmal mit einem Egli Vincent.


Das gesamte Setup war inzwischen veraltet, aber der Motor blieb ein beeindruckendes Kunstwerk

Es gab Leute, die damit etwas anfangen konnten. Einer der Topspieler dieser Ecke war Fritz Egli. Er startete mit seinem Vincent Rapide in 1965 in Schweizer Bergsteigerwettbewerben. Und nach zwei Saisons harter Arbeit ohne zu gewinnen entschied er, dass der Fahrradteil des Vincent für den fehlenden Erfolg verantwortlich gemacht wurde. Im Winter von 1966-1967 fand er heraus, wie es besser sein könnte. In der folgenden Saison wurde er der absolute Sieger in der Bergsteigerserie. Dasselbe passierte in 1969, 1970 und 1971. Danach war der Name Egli legendär.

Das hat Wunder bewirkt beim Verkauf der charakteristischen Egli-Rahmen mit ihrem dicken zentralen Oberrohr

Und vorerst wurde England die Exportlandnummer 1. Roger Slater war der erfolgreiche Importeur, der die Rahmen von Egli kaufte, um seine eigenen Motorräder weiter zu bauen. Später begann er, die Frames in Lizenz zu bauen, und etwas später entwickelte er seine 'Shadow 70' - Engines mit HRD-Blöcken, die auf Frames von Eric Cheney basieren. Die letztere Serie wird nicht als 'Egli' anerkannt.

 Bei der Suche nach dieser Geschichte werden Sie sich fragen, woher all diese Vincent-Blöcke stammen

Viele der ursprünglichen frühen Egli Vincents kamen oder werden in Frankreich geboren. Patrick Godet ist so ein engagierter Egli-Vincent-Mann, dass ihm Fritz Egli den Segen gab und sogar ein Motorrad von ihm bestellte. Der Egli-Rahmen war jedoch auch der ideale Träger für andere Motorblöcke. Es wurden Rahmen für Laverdas, Ducatas, Hondas erstellt. Du nennst es. Und diese Frames hatten normalerweise nichts mit Fritz Egli zu tun, außerhalb ihres Aussehens. Zuallererst war ein solcher Egli-Rahmen leicht herzustellen. Zweitens wurde rechtlich nichts über die Produktion erfasst. Und das britische Gesetz hat es sehr einfach gemacht, alle Arten von Strukturen auf ein "Prototyp-Kennzeichen" zu bekommen. In England gab es beispielsweise rund sieben Erbauer von Egli-Rahmen. Hier in den Niederlanden hat die Janton-Firma den Trick wieder getan.

Natürlich gab es andere Abenteuergeister als Egli, wenn es um die Verwendung von Vincent-Blöcken ging

Zum Beispiel ist ein Norvin natürlich ein Norton-Frame mit einem Vincent-Block, und es gibt auch Vincatis. Jedes Motorrad mit einem Vincent-Block ist ein Museumskunstwerk mit einem fantastischen Motor und einem großartigen Sound. Ein sehr origineller Vincent (HRD) ist für viele Enthusiasten eine Art heiliger Gral. Die auf den Vincent V-Zwillingen basierenden Hybriden sind jedoch oft so viel schöner und fahren besser als das Original.

Die Ähnlichkeiten zwischen den Originals und den Egli (ähnlichen) Motorrädern liegen in den fantastischen Motorblöcken. Und das Niveau der Marktpreise. Bei Sotheby's wurde vor kurzem für so ein 100 gehämmert. 000 Euro. Das ist viel Geld. Aber kein Spaß mehr. Und für Egli-Fahrradteile mit anderen Motorblöcken sind die Preise nicht mehr niedrig.

Ein Vincati ist natürlich auch möglich
Ein Egli-Rahmen für einen Honda-Vierzylinder

Geschrieben von Dolf Peeters

Dolf Peeters, Automobiljournalist, Texter, Übersetzer, Mitglied des Heeren van Arnhem

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