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Eine Million MV. Oder weniger?

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Es steht ein 600er MV1968 zum Verkauf. Mit null Kilometern auf der Uhr. Der Preis beträgt € 1.000.000. Und warum nicht? Die klassischen MV-Vierzylinder sind alle Ikonen für ihre Technik, den Rennerfolg und die Seltenheit. Ihre Schönheit wird noch diskutiert.


Sind MVs alle Gold wert?

In aufgeschlossenen Kreisen wird daher erwartet, dass alles mit MV auf dem Tank Gold wert ist. Zum Glück ist das nicht der Fall. Denn unter dem vom Vierzylinder festgelegten Maßstab und der aktuellen Marketingstrategie war MV eine Marke, die „normale“ Motorräder herstellte. Denn was war wirklich aufregend an der MV Agusta 125 TRL / TRLE oder TRLS? Die 124 ccm OHV leisteten donnernde 7 PS oder so. Die Stößelstangenzwillinge mit 250 und 350 ccm hatten in ihren sportlichen Versionen bereits deutlich mehr Flair, aber bei einem Test im damaligen Wochenmagazin Motor waren die Redakteure leicht überrascht von der Elektrizität, dem Finish und der Tatsache, dass die Felgen auf der Ebene der Schweißnaht flache Seiten hatten. .

Spaß muss nicht unbezahlbar sein

Trotzdem sind diese "einfachen" MVs lustige Motorräder und zweifellos klassisch. Und der 350 Ipotesi war der exklusivste der "regulären" MVs.

Aus einem guten Hintergrund

Der Ipotesi von MV Agusta wurde vom legendären Autostylisten Giorgio Giugiaro (wie dem Ducati 860GT und dem Suzuki RE5) entworfen und war nicht nur schön, sondern auch technisch ernst genug. Dreifachscheibenbremsen, Magnesiumgussräder von Scarab, Ceriani-Federung und eine Spitzenleistung von über 30 PS bei einer mutigen Geschwindigkeit von 8500 U / min für einen Schubstangenmotor in einem gut lenkbaren Fahrradabschnitt machten dieses 350-cmXNUMX-Fahrrad zu einem Vergnügen, auf den schönsten Landstraßen zu fahren.

Der Motor wurde aus der Not geboren

Nach dem Tod von Graf Domenico Agusta verschlechterte sich die finanzielle Situation von MV Agusta rapide. 99% davon waren auf die Konkurrenz billiger japanischer Motorräder zurückzuführen, die sich als von erstaunlich hoher Qualität und anhaltenden Arbeitsproblemen innerhalb des Unternehmens herausstellten. Giorgetto Giugiaro vom Designstudio Italdesign wurde daher beauftragt, ein attraktives, moderneres Design auf der Grundlage des vorhandenen 350 Twin zu produzieren, um die Wettbewerbsposition von MV im mittelschweren Sektor zu stärken. Der Prototyp hatte markante horizontale Linien und scharfe Konturen. Die Konzeptmaschine wurde erstmals 1973 auf der EICMA Motorcycle Show in Mailand gezeigt.

Der 350 wurde erst zwischen 1975 und 1977 produziert und war ein sofortiger Erfolg, nachdem er auf der Mailänder Motorradmesse vorgestellt wurde. Doch kurz darauf waren die Verkaufszahlen enttäuschend. Der 350S zeichnete sich durch die schöne Verkleidung, einen verkürzten Sattel und einen verkürzten Schwanz aus, der leicht nach oben gerichtet war.

Eine Touring-Version wurde ebenfalls produziert, der 350 Ipotesi GT, auch bekannt als der 350 Ipotesi Turismo. Es wurde ein konventionellerer Kumpel mit separatem hinteren Kotflügel und höherem Lenker verwendet. Die Kotflügel und der Auspuff waren im Gegensatz zum Sportmodell in Chrom ausgeführt. Ein weiterer Panzer war montiert, der mit einer gold-blauen Jacke bekleidet war.

Die Doppelscheiben vorne wurden beibehalten, hinten wurde jedoch eine Trommelbremse verwendet. Speichenräder wurden montiert.

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2 Kommentare

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  1. Hallo Dolf
    Wie schön. Habe schon mal einen für 425, - Gulden in der schönen Farbe mattschwarz gekauft. Eine Farbe, die Motorraddiebe auch gerne verwenden, um ihre jüngste Eroberung vor den neugierigen Augen ehemaliger Besitzer und der Jungen in Blau zu verbergen. Hatte es für ein paar Jahre und brachte es wieder in seine ursprünglichen Farben. Ein Besuch in der Fabrik, der zu dieser Zeit auch einigermaßen (aber nicht vollständig) bankrott war. Hatte viel Spaß damit, aber nach der x-ten technischen Unvollkommenheit gegen eine Laverda Formel 500 getauscht. Mein Gott, ich wünschte, ich hätte noch beides. Aber das Cockpit war damals eine Option. Ich war jahrelang Sekretär des MV Agusta Clubs und habe jetzt einen schönen F4 im Wohnzimmer. Wird immer ein MV-Enthusiast sein

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