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DKW: Von der Weltmarke zum Volkseigener Betrieb

DKW

DKW: Das war einst der größte Motorradhersteller der Welt

Vor dieser Zeit waren jedoch einige finanzielle Probleme entstanden. Die Zchopauer Motorenwerke AG (DKW) wurde zusammen mit den Automarken Audi und Horch im Bau der Auto Union zusammengeführt.


Als sich der Nationalsozialismus in Deutschland von 1933 durchsetzte, kam es zu einigen politisch korrekten Veränderungen an der Spitze der Gruppe.

Es ist jetzt bekannt, wie der Nationalsozialismus endete.

Im Mai 1945 besetzen russische Truppen Chemnitz. Das bedeutete das Ende der Jungfräulichkeit in der weiblichen Bevölkerung und das Ende der Auto Union-Unternehmen. Sie waren unbeschadet aus der Schlacht gekommen und wurden von den Russen buchstäblich demontiert. Anschließend wurde das gesamte Anwesen einschließlich der geretteten Teile und des Personals nach Russland gebracht, um die russische Motorradindustrie aufzubauen. Auf 17 August 1949 wurde die Auto Union aus den Registern der Handelskammer Chemnitz gestrichen.

Der neue Name wurde IFA

Industrieverwaltung Fahrzeugbau. Das neue Unternehmen setzte jedoch weiterhin stark auf DKW-Gene. In Zschopau wurde die Motorradproduktion sorgfältig wieder aufgenommen. Das war nicht so einfach, denn fast alle Versorgungsunternehmen - oder deren Überreste - befanden sich im Westen des ehemaligen, von den Alliierten besetzten Dritten Reiches. Anfang der 80er Jahre stellte IFA jedes Jahr unter der Marke MZ weitere 85.000-Motorräder her. Und das war viel.

Die sozialistische Planwirtschaft: Einfach so viel wie möglich machen

Diese "Überproduktion" entsprach den sozioökonomischen Planungsstrukturen des Regimes und führte auf jeden Fall dazu, dass in Kuba noch immer viele MZjes herumfahren. Und alles aus der DKW-Technik aus den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Die Rückkehr von DKW

Obwohl DKW nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr als Marke existierte, wurden Rennerfolge mit DKW-Rennfahrern noch bis in die 1950er Jahre erzielt. Das war bei Rennfahrern aus der Vorkriegszeit und bei DIY-Projekten auf der Grundlage von DKW-Komponenten der Fall. Auto Union wurde in 1949 neu gegründet, jetzt aber in Westdeutschland. Und aus der Audi City Ingolstadt kamen wieder DKW-Motorräder. Dies waren natürlich die genauen Klone der DKW-Modelle aus der Vorkriegszeit. Wettbewerbsmotoren wurden wieder hergestellt und die alte Gewohnheit, Wettbewerbe zu gewinnen, wurde mutig wieder aufgenommen.

Ein 350 cc-Dreizylinder

In 1953 resultierte daraus ein 350 cc-Dreizylinder-Zweitakt-Takt, bei dem der mittlere Zylinder horizontal positioniert war. Also ein V3 Zweitakt. Die Maschinen wurden aufgrund ihres schärfenden Auslasses mit dem Spitznamen "singing saws" bezeichnet. In der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts war es vorsichtig, dass die Bürger über Autos nachdachten. Der herannahende Zusammenbruch des Motorradmarktes kam der Angst nahe und die Verkaufsergebnisse - oder das Fehlen dieser - führten dazu, dass sich DKW aus dem Wettkampfsport bei 1956 zurückzog.

Später verschuldete sich der Honda NS500 bei DKW. Denn dieser Honda war auch ein V3 mit zwei Charakteren.

1958 übernahm Mercedes-Benz die Auto Union und das Markenrecht an dem Namen DKW endete bei der Zweirad Union in Nürnberg. Und diese Firma wird wieder von Fichtel & Sachs gekauft. Bis Mitte der achtziger Jahre wurden noch Mopeds und leichte Motorräder unter dem Namen DKW gebaut. Und wer erinnert sich noch an die Ultraleichtflugzeuge? Die ultraleichten Motorräder? Dann fuhren Dorfpolizisten auf inszenierten Kreidlers und Zündapps verlorene Rennen gegen tapfere Jugendliche….

Und dass die letzten DKws genauso waren wie die letzten Ermittlungen?
Nun, so läuft es einfach

 

Geschrieben von Dolf Peeters

Dolf Peeters, Automobiljournalist, Texter, Übersetzer, Mitglied des Heeren van Arnhem

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