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Der Autobianchi A112. Vom Straßenplaner zum Evergreen

A112

Der Autobianchi A112 wird am 2. Oktober 1969 vorgestellt. Es markiert eine Ära, in der die Anwendung des Frontantriebs und die Schaffung eines optimalen Raums auf der Agenda der Hersteller zunehmend im Vordergrund stehen. Der Autobianchi A1, der aus Giacosas Projekt X2 / 112 stammt, ist ein Erfolg. Der italienische Supermini, an dem auch Gandini beteiligt war, wird siebzehn Jahre lang über acht Generationen gebaut.


Fiat - der Besitzer von Autobianchi - hat in den 1960er Jahren viel zu befürchten, was der revolutionäre Mini angeht, der von Innocenti in Italien gebaut wird. Was Autobianchi in die Karte spielt, ist, dass er bereits die nötigen Erfahrungen mit Frontantrieb (Primula) gesammelt hat. Es entwickelt - unter der Aufsicht von Mutter Fiat - ein gegenüber Mini verbessertes Konzept. In technischer, praktischer und optischer Hinsicht. Die Entwicklung fällt mit der des Fiat 128 zusammen, der wie der Autobianchi A1969 auch in 111 der Welt gezeigt wird.

903-Motor, alter Bekannter

Der A112 erhält den 903-cm³-Motor, der geradlinig von der Stromquelle Fiat 600 (Tipo 100) abfällt und auch im Heck des Fiat 850 Sport Coupé seinen Sitz hat. Es ist beim A112 quer vorne platziert und das Getriebe ist daneben montiert (und nicht wie beim Mini unten). Der Motor leistet zunächst 44 PS, ab 1971 sind es 47 PS. Der Gepäckraum ist durch den Einbau einer dritten Tür besonders zugänglich, die Außenmaße bleiben kompakt, innen entsteht viel Platz. Das Chassis besteht aus McPherson- und Schraubenfedern vorne und einer Querblattfeder hinten. Die Räder sind unabhängig voneinander aufgehängt. Scheibenbremsen sind vorne angebracht. Abgerundet wird das gesamte Konzept durch eine elegante Karosserie, die sowohl von außen als auch von innen für ihre hervorragende Verarbeitung gelobt wird.

Basis für lange Produktionszeit

Der A112 gilt eigentlich als Vorreiter für den in Entwicklung befindlichen Fiat 127. Das Testgelände von Fiats Autobianchi und Fiat selbst sind jedoch vom Erfolg des A112 überrascht. Die Verkaufszahlen des Luxus-Kleinen sind vom Start an gut, die Kritik von Presse und Anwendern (sicherlich das Handling wird gelobt) wird gelobt. Die A112 erklärt nicht nur den roten Teppich für die kommende 127, der anfängliche Erfolg ist auch die Basis für eine lange Produktionsdauer.

Kurze Erweiterung

Autobianchi erweitert das A112-Sortiment präzise und variiert auch mit dem Zylinderinhalt der Motoren. Der A1971 Abarth wird in 112 eingeführt. Die Top-Version erhält einen vergrößerten 983-Motor, der 58 PK auf die verstärkte Kurbelwelle überträgt, was teilweise auf die Verwendung eines zweistufigen Vergasers zurückzuführen ist. Darüber hinaus erhält der A112 Abarth ein sportliches Interieur und ein verbessertes Bremssystem. Trotz der robusten Preisgestaltung erweist sich das A112-Konzept in Kombination mit den sportlichen (meisterhaften) Abarth-Spezifikationen als Erfolg. Der Abarth entwickelt sich im Laufe der Jahre mit dem regulären A112 weiter, der auch als luxuriösere Elegant-Version schnell verfügbar ist.

Immer in Serie eingestellt

Die notwendigen Änderungen erfolgen im Laufe der Zeit in Bezug auf Karosserie und Motor. Ab der dritten Serie (1975) können fünf Personen im A112 Platz nehmen, und der kleine Autobianchi wird immer kosmetisch weiterentwickelt. Die Forderung nach mehr Leistung und Umweltverbesserungen führte 965 zur Einführung des 1977-cm³-Motors, der nur eine PS mehr als der alte 903-cm48-Motor hat: 1975 PS. Der Grundmotor wurde bereits modifiziert, seine Leistung sinkt von 42 auf 70 PS. Der Abarth ist jetzt auch mit 1.050 PS erhältlich, die eine Stromquelle mit 983 ccm liefern, während die Stromquelle mit XNUMX ccm des Topmodells ausläuft.

Verkauft als Lancia und die Ankunft der Nuova A112

Von 1977 wird es in verschiedenen Ländern als Lancia verkauft. Dies ist das Ergebnis der Entscheidung von Mutter Fiat, Autobianchi nach Lancia zu verlegen. 1977 ist auch das Jahr des Nuova A112 (Serie 4) mit der Hochdachlinie. Zu diesem Zeitpunkt hat der A112 jedoch noch eine lange Zukunft vor sich, er wird noch lange in der Produktion bleiben. Die vielleicht größte Änderung wird in 1979 stattfinden, wenn er mit verschiedenen Kunststoffelementen versehen wird. Darüber hinaus erhält der A112 Abarth ein neues Fünfganggetriebe. Der A112 kann auch das neue Ausstattungsniveau Elite (mit 965-Hubraum) begrüßen, während der Junior die Basisversion aus diesem Jahr sein wird.

1980er Jahre

Der A112 hat die Ausstattungsvarianten traditionell lange beibehalten, obwohl der Elegante 1982 (wir sind bereits in der sechsten Serie) durch den LX ersetzt wird. 1985 - nach sieben Generationen - verabschieden sich die meisten A112-Versionen. Der erste Ypsilon (aus Lancia) ist bereit zu übernehmen. Trotzdem erhält der A112 noch einen Ehrengruß. Der Junior (der Name für das Basismodell von 1979) repräsentiert das Solo der achten Generation bis 1986 als Abbruchmodell. Der Zähler stoppt schließlich bei der Anzahl von mehr als 1,2 Millionen produzierten Exemplaren. Und diese Zahl wurde nicht umsonst erreicht. Denn das Charisma des kleinen A112 ist in seiner Klasse bis heute unerreicht.


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