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Suzuki T500 (1968-1975). Von Godenzoon zum Stuntpreisangebot

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Der Patriarch des Suzuki T500 war der Suzuki Cobra, der T500 Punkt 1. Und der 500/FIVE war die Aufwärmphase dafür. Dass die Suzuki 500-Zwillinge der ersten Generation (mit ihren 34-mm-Mikunis und sorglosem Hafen-Timing) einen enormen Benzinverbrauch hatten? Naja: So etwas nutzte man nur, um möglichst schnell von Tankstelle zu Tankstelle zu fahren.


Das waren gute Zeiten für die großen Suzukis

Und ihre Popularität stieg noch einmal, als sich die „Cobras“ in „Titans“ verwandelten. Das Wichtigste bei diesem Übergang war, dass die 'T(itan) 500 aufgrund eines geänderten Port-Timings und der Montage von 32- statt 34-mm-Mikuni deutlich weniger durstig waren als die Cobras. Auch die Kettenstreben sind länger geworden, was die T's zu mutigen Trabern mit Platz für zwei und Gepäck macht. Die Cobra-Tanks mit den mittlerweile veralteten Chrom-Seiten verschwanden und der einzigartige 'Suedex'-Buddy-Sitz wurde einfach mit einer Skai-Jacke versehen. Die Suzuki Titan war die Maschine, die die Marke aus Hamamatsu auf die siebziger Jahre vorbereiten musste.

Gleichbleibende Qualität

Die Tatsache, dass die Maschinen während ihrer gesamten Bauzeit kaum verändert wurden, war ein grundsolider Beweis für die Gesundheit des Designs und die Qualität der Ausführung. Die einzigen wirklichen Schmerzpunkte waren die Lochfraß, die an den 4. Ritzel auftreten konntene in 5e Beschleunigung. Dieses Problem wurde durch mangelnde Schmierung (und etwas Kompliziertes bei Umlaufgeschwindigkeiten) bei hohen Geschwindigkeiten sowie einen Konstruktionsfehler im Kurbelgehäuse verursacht. Kaufen Sie keinen T500, dessen Karosserie das Geräusch einer schwer ziehenden Dampflokomotive macht. Die Radsätze für den vierten und fünften Gang sind nun weg.

Bergauf und Bergab

Der T500 hat sich von einem absoluten Topper zu einem sehr konkurrenzfähigen Run-Out-Modell entwickelt – oder abgewertet. Eine Art Jawa+. Die Ära der Zweitakt-Regel war vorbei und Nimag bot die Suzukis in den letzten Anzeigen für extrem konkurrenzfähige 3.999 Gulden an. Dass die T500 ihrem „Angebot der Woche“-Faktor bereits entwachsen sind, zeigt sich nun, denn heute muss man für ein ordentliches Exemplar mindestens gleich viel in Euro bezahlen.

Von den Nummern gespeichert

Erst die hohen Stückzahlen an verkauften Maschinen haben dafür gesorgt, dass noch genügend Originalexemplare vorhanden sind. Nach dem geänderten Hafentiming bei der Einführung der T-Modelle änderte sich an den Maschinen bis 1975 nicht viel. Die Baujahre lassen sich anhand der Rahmennummern und Farbgebung unterscheiden. Die Kombination von 'falschen' Farbteilen in Verbindung mit Rahmennummern ist weit verbreitet und kann Puristen stören.

Nur Trommelbremsen

Alle T500 Modelle bis einschließlich '75 werden mit einer Trommelbremse im Vorderrad produziert. Das Nachfolgemodell Suzuki T500 heißt GT76 von '500 und hat eine Scheibenbremse im Vorderrad, elektronische Zündung, größeren Tank und eine andere Instrumententafel. Die letzten GT500 werden '78 als B's (Alter) verkauft.

Die aktuelle Wertanzeige

Anspruchsvolle Projekte ab 1.250 €. Dann beginnt der Zähler zu ticken! Für einen sehr schönen, guten T500 mit Patina oder Restaurierung kann man mittlerweile ab 5.500 € verlangen.

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5 Kommentare

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  1. T 500, so ein blauer mit großer Freude gefahren. Ich habe die Box selbst überholt, nachdem ich von einem anderen T 500 Fahrer von Zaltbommel nach Loenen geschleppt wurde. Damit würdest du jetzt sowieso nicht anfangen. Aber hey, 1976 waren das ganz normale Dinge.

  2. Habe 3 500 Zweitakter für den täglichen Gebrauch besessen, auch im Winter.
    Die Farbe war salzempfindlich. Hatte im Sommer mehrmals ein Loch in einem der Kolben. Kann selbst reparieren. Nach einigen Kilometern begannen Dichtungen an der Pleuelstange undicht zu werden, wodurch das Kurbelgehäuseöl verbrannte.
    Jetzt fahre ich gerne eine Laverda 750.

  3. Hatte es von 75 auf 79. Viele Originalteile wurden durch eine Rickman Verkleidung Tank und Sitz ersetzt. Einige Anpassungen erforderlich. Die Lokomotive wurde dann für schnelle Gleisarbeiten eingesetzt. Sehr schön und mit zunehmender Erfahrung habe ich vieles an Rad und Rahmen angepasst, was das Rad gut vertragen konnte. Sehr schönes Rad mit nettem Nebeneffekt, er oder sie hat es immer gemacht und mich nie im Stich gelassen. Für den normalen Straßenverkehr bin ich einen Honda cb500t gefahren. Beide Räder sind leider nicht mehr in meinem Besitz, sehr schöne Räder für eine kleine Sammlung.

  4. Mein erstes Fahrrad war auch eine Suzuki T 500, genau wie auf dem Bild, schlechte Bremsen und ein schwacher Rahmen, aber ich fand es ein tolles Fahrrad, der hohe Kraftstoffverbrauch war kein Thema!

    • Ich hatte 1972 so ein grünes, das Getriebe brauchte etwas mehr Öl als angegeben.
      Habe es gebraucht mit Vollverkleidung gekauft. Wurde nicht schneller als 175 km/h, als ich Vollgas in den Heinenoord-Tunnel eintauchte, ein Jahr später gegen einen BSA Lightning getauscht.

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