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CLASSICSNL 2019. Stabile Besucherzahl, familiäres Image, gute Stimmung

Von 25 bis 27 Oktober war die WTC Expo in Leeuwarden zum fünften Mal Austragungsort von CLASSICSNL. Die Organisation - dieses Jahr zum ersten Mal unter der Leitung von Gerda Brouwer - versprach eine Erneuerung. Es gab zwar Akzentverschiebungen, aber von einem neuen Mantel zu sprechen, geht zu weit. Was blieb, war die Qualität der Ausstellung, die eine Mischung aus guter Atmosphäre und einer gut erhaltenen Auswahl bot.


Apropos Angebot: Mehr als in anderen Jahren wurde es nach Herkunftsland gruppiert. Großbritannien, Amerika und Deutschland waren gut vertreten, die Franzosen waren weniger sichtbar und die Japaner spielten auch in diesem Jahr eine sehr bescheidene Rolle. Die Italiener waren ebenfalls unterrepräsentiert, machten aber den entscheidenden Unterschied. Nehmen Sie den in Giallo Ocra lackierten Alfa Romeo 1750 GTV, ein absolutes Meisterwerk in Privatbesitz. Es war eine Perle, eines der schönsten Autos der WTC Expo. In Leeuwarden wurde mit Bewunderung über den Bertone von 1970 gesprochen (mit niederländischer Originalregistrierung). CLASSICSNL 2019 zeigte weitere Top-Stücke wie den Chevrolet 210 von Olger Groen, den Starsky und Hutch Gran Torino und den Buick Sports Wagon am Stand des Classic Club Fryslân und den Cadillac Series 62 von Folkert Alta, der sich auf dem Themenplatz der fünfziger Jahre befand.

Themenfelder

Apropos: Auf dem Platz der 1950er Jahre befanden sich bei CLASSICSNL 2019 noch mehr schöne Dinge wie die Corvette C1 von André Boer, der makellos schöne MG MGA und ein sehr früher Volvo PV. Auch das zweite Thema hat Anklang gefunden. Das war der Volkswagenplatz, den Wagenfolks komplett gepflegt hat. Es beherbergte außergewöhnliche Klassiker. Was halten Sie von der Feuerwehrkombination Kanis und Gunnik T1, dem VW Hebmüller und dem vorkriegszeitlichen und äußerst seltenen Standard Superior des Journalisten Paul Schilperoord? Unique cars und Schilperoord hielten am Sonntag zwei weitere Vorträge über sein Auto und seinen Designer Josef Ganz. Das dritte Themenquadrat wurde von der britischen Automobilindustrie dominiert und zeigte eine Reihe britischer Klassiker in einer Zustandsbreite von Scheunenfund bis Spitzenzustand.

Kleine Stände mit Überraschungen

Fasziniert haben auch die kleineren Stände. Wir erwähnen einige. Auf dem Stand des NSU Club Netherlands stand das Thema "Sport" im Vordergrund, darunter der Nachbau des NSU TT Randstad von Marco van den Broek und andere historische Werke. Ludwig Pieper von GP Exclusief nahm einen Opel Manta A in Rallye-Trimmung mit. Und was ist mit dem Ford Taunus M-Club? Er lockerte auch die Zungen. Die Ford Adepten begeisterten das Publikum mit der Ausstellung einiger schöner Exemplare. Sehr schön und interessant: der Stand von Rogier Smilde und Pieter Wijnstra, die Eldon derzeit mit großer Begeisterung neues Leben einhauchen. Sie zogen viele Besucher an, was beweist, dass die kleinen und leichten Sportwagen die Fantasie anregen. Und das gilt auch für den Eldon. Zu Recht, denn Smilde und Wijnstra hatten viel zu ihrer Leidenschaft zu sagen.

Pake syn Wein

Darüber hinaus sorgten die Aussteller von Ständen mit Autokosmetik (Meguiars, Passie voor Glans), Miniaturen, Restauratoren und Automobilia für eine angenehme Interpretation. Eine Besonderheit war die Einführung des Buches Pake syn Wein, eines bezaubernden Buches mit einer Auswahl an Fotos und Geschichten, das sich mit Autos aus der Zeit befasst, als jede Provinz noch ein eigenes Kennzeichen hatte. Troubadour und Autoliebhaber Piter Wilkens konzentrierte sich in Zusammenarbeit mit Tresoar auf die friesischen B-Kennzeichen und sang nach der Präsentation über seinen Fuhrpark mit einem Mercedes-Benz als Epos.

Bestehende Grundwerte mit Variation

Schließlich kamen viele Besucher aus früheren Ausgaben zurück und waren von den Reaktionen beeindruckt. Darüber hinaus erhielten sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und die notwendige Abwechslung in Bezug auf die Aktivitäten. Die Organisation setzte damit das Image der Vorjahre fort. Die eigentliche Innovation war nicht in Sicht, aber es wurden auf der ganzen Linie Abweichungen innerhalb der bestehenden Kernwerte vorgenommen. Es geht jedoch zu weit, um von einem nächsten Level zu sprechen.

Qualität wie gewohnt

Unseres Erachtens wurden daher auf einer der schönsten Messen in den Niederlanden das allgemein hohe Niveau und die Corporate Identity beibehalten, was der Besucherzahl des vergangenen Jahres entsprach. Denn ein kleines 10.000-Publikum genoss schöne und besondere Klassiker, die auch in angenehmer Atmosphäre ausgestellt wurden.

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