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Citroën Ami 6. Flaminio Bertonis Meisterwerk gibt es seit sechzig Jahren

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Charmant, einzigartig gestaltet und anmutig. Eigentlich hat jeder klassische Enthusiast Sympathie für die Citroën Ami 6, das 2021 seinen 6. Geburtstag feiert. Der Ami 24 wurde am 1961. April XNUMX vorgestellt. Citroën In der Pressemitteilung wurde betont, dass der Ami 6 insbesondere nicht als Ersatz für den 2CV gedacht war. Der Ami 6 war in der Tat in einer anderen Klasse als der 2CV. Er wuchs auch zu einem Verkaufsmillionär heran, der eine viel größere Reichweite als erwartet hatte, sicherlich dank der späteren Ankunft der Pause.


Nach Flaminio Bertoni mit dem Styling-Team von Citroën Flaminio Bertoni hatte den Traction Avant, den 2 CV und den DS entworfen und wurde beauftragt, ein Zwischenmodell namens Project AM zu produzieren. Das Ergebnis war der Ami 6, und laut dem Designer selbst war er der neue Citroën ein Meisterwerk im Jahr 1961. Er wagte es, dem Ami 6 eine "umgekehrte" Heckscheibe zu geben, auch weil eine durchgehende Dachlinie nicht auf der Wunschliste der stand Citroën Management stand. Die spezielle Anordnung der Heckscheibe bot praktische Vorteile: Die Fenster blieben bei Regen sauber. Es gab auch mehr Kopffreiheit im Fond und gleichzeitig war trotz der kompakten Abmessungen ein großer Gepäckraum mit großem Kofferraumdeckel möglich.

Eigenes Erscheinungsbild, originelle Werbeslogans und Export nach Amerika

Der 602 ccm M4-Zweizylindermotor des Ami 6 wurde vom kleineren 425 ccm 2 CV-Motor abgeleitet und war ursprünglich mit Solex 30-Vergasern ausgestattet. Das Citroën Ami 6 debütierte mit einer Leistung von 22 SAE-HP. Das Auto hatte scharfe Linien und große rechteckige Scheinwerfer. Darüber hinaus gaben die scharf abfallende Motorhaube in der Mitte, die einzigartige Dachlinie und die teilweise ausgehöhlten Seiten dem Auto ein völlig individuelles Aussehen. Diese profilierten Flanken waren aus einem Grund da: Sie haben einen wesentlichen Beitrag zur Körpersteifigkeit des Ami 6 geleistet.

Überraschende Werbeslogans

Citroën überrascht nicht nur mit dem Aussehen des Ami 6, sondern auch mit der Vermarktung des neuen Modells, als die Marke den Ami 6 als "das ideale zweite Auto für Madame" präsentierte. Charles de Gaulles Frau war anscheinend von diesem Slogan angezogen, als sie eine Weile ihre Meilen im Ami 6 zurücklegte. Und jetzt, wo wir uns in der Ecke der Werbetexte befinden: Citroën benutzte den Zauber auch für den Ami 6 der billigste Kilometerkomfort der Welt. Der französische Hersteller wollte das auch in Amerika zeigen, weil ab 1963 exportiert Citroën die Ami 6 gehen auch dorthin. Für den amerikanischen Markt Citroën Anpassungen durch. Am auffälligsten waren die Doppelscheinwerfer, die Jahre später im European Club erscheinen würden.

Interieur mit DS-Funktionen

Der Innenraum des Ami 6 wurde von dem des führenden DS inspiriert. Das Einspeichenlenkrad, die Türgriffe, die Bedienelemente und die Sitze: Alles erinnerte an das Flaggschiff von Citroën. Alle lobten das Handling, den Komfort und die Flexibilität der kompakten Limousine. Dies lag natürlich an der Radaufhängung und den Federeigenschaften, die der Ami 6 mit dem 2 CV teilte. Ganz nach CitroënTraditionell war und ist der Ami 6 ein Originalauto, das im Laufe der Zeit in verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich war. Heutige Enthusiasten interessieren sich besonders für die Club-Version des Ami 6, die über zwei Scheinwerfer und Seitenverkleidungen verfügt. Der Club wurde ab 1967 zunächst nur als Pause verkauft. Später konnte der Berline auch als Club bestellt werden.

Ein guter Schachzug: die Pause

Ein sehr guter Schachzug Citroën Für den Ami 6-Verkauf wurde Ende 1964 die Pause eingeführt. Diese Ami 6-Pause wurde von Henri Dargent (Assistent von Faminio Bertoni) und Robert Opron (dem kürzlich verstorbenen Nachfolger von Bertoni, der 1964 starb) entworfen. Der Kombi bot ein großes Ladevolumen für einen Personenkraftwagen dieser Kategorie mit einfachem und praktischem Zugang und einer Ladekapazität von 300 kg. Das vielseitige Modell ermöglichte ein komfortables Reisen mit der Familie, war aber auch ideal für den geschäftlichen Einsatz durch sogenannte Verkäufer und Handwerker. Citroën würde mehr Breaks verkaufen als Ami 6 Berlines. Und das währenddessen Citroën Die Pause wurde erheblich kürzer gebaut. The Break war teilweise dafür verantwortlich, dass der Ami 6 France 1966 das meistverkaufte Auto wurde.

Starkes Grunddesign, wenige Änderungen während der Bauzeit

Das Grunddesign des Citroën Ami 6 war stark. Daher mussten die Franzosen während der Bauzeit nicht viele Änderungen vornehmen. Trotzdem wurde der Ami 6 manchmal aktualisiert. 1962 erhielt der Ami 6 verschiebbare hintere Seitenfenster (halbe Fenster), gefolgt von der Verwendung von Teleskopstoßdämpfern. Im Jahr 1964 Citroën die neuen kugelförmigen Rücklichter. Und 1968 erhielt der Ami 6 beispielsweise Rücklichter in einer Leuchteinheit pro Seite. Diese wurden für die kommenden Jahre am 2CV4 und 2CV6 montiert.

Auch immer leistungsstärkere Motoren

Die Motorleistung stieg auch während der achtjährigen Bauzeit. Ursprünglich hatte der Ami 6 22 DIN-HP, und dieser stieg 24,5 allmählich auf 1963 DIN-HP (teilweise aufgrund der Verwendung größerer Vergaser). Ab diesem Jahr war der Citroën Ami 6 auch mit Fliehkraftkupplung erhältlich. Ab dem Frühjahr 1968 wurde die Citroën Ami 6 der M28 Motor, der 32 DIN-PS lieferte. Bemerkenswert: Es wurde kein externer Ölfilter erhalten. So stieg auch die Höchstgeschwindigkeit des Ami 6: Die Originalversion erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 105 Stundenkilometern, am Ende der Bauzeit war die Höchstgeschwindigkeit auf 123 Stundenkilometer gestiegen.

Ersetzt durch den Ami 8

Die Produktion der Berline endete im März 1969, sechs Monate zuvor Citroën Die europäische Produktion des Anwesens wurde ebenfalls eingestellt. Der Ami 6 Berline machte Platz für den neuen, etwas konventionelleren Ami 8 mit einer „normalen“ Heckscheibe. Die Änderungen am Ami 8 wurden unter dem Einfluss des jetzt bedauernden Robert Opron vorgenommen. Die Ami 8 wiederum machte 1978 dem Visum Platz.

Verschiedene Produktionsstandorte

De Citroën Ami 6 wurde in seiner Heimat in Paris (1961-1963) und Rennes-La-Janais (1961-1969) gebaut. Citroën baute die Fabrik in der Bretagne speziell für den Ami 6. Der Ami 6 wurde auch außerhalb Frankreichs gebaut. Bekannt sind die belgischen Kopien, die in Vorst von der Band (in einem anderen Schnitt) abliefen. Und in Argentinien bauten sie den Ami 1971 Break bis 6. Citroën lieferte Teilepakete, die in Südamerika montiert wurden. In Summe Citroën 1.039.384 Ami 6: 483.986 Berlines (April 1961 - März 1969), 551.880 Breaks (Oktober 1964 - 1969), 3.518 Services (Zwei-Personen-Van, entweder mit hinteren Seitenfenstern oder vollständig geschlossener Karosserie). Die argentinische Produktion ist darin nicht enthalten.

Hartnäckiger Klassiker

De Citroen Der Ami 6 ist aus Tausenden erkennbar und zeichnet sich seit jeher durch seine eigenwilligen Linien, die besondere Kombination des luftgekühlten Zweizylindermotors und das spezifische A-Typ-Handling aus. Der Ami 6 hatte bereits in den 6er Jahren ein einzigartiges Erscheinungsbild. Heute ist es nicht anders und der Ami XNUMX ist ein Auto, das den k verstehtlassisch Citroën verbreitet sich mit Elan.


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12 Kommentare

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  1. Vergiss den Ami Super nicht! Mit einem GS-Motor. Die Höchstgeschwindigkeit betrug mehr als 145 km / h.
    Sehr schön in den 70er Jahren auf der Autobahn zu fahren. Die damals schnellen Jungs haben dich in ihrem Rückspiegel kommen sehen. Es durfte noch ein Lichtsignal geben! Und du hast an ihnen vorbei beschleunigt!
    ich habe viel Citroëns getrieben, sowohl geschäftlich als auch privat.
    Citroen LN, 3 Visa inklusive schnellem Super X BX und AX-Sport.

  2. Leider ist es jetzt wieder Jan, wegen des Stickstoffs. Lassen Sie uns alle zusammen zwei weitere Lebensläufe kaufen. Das wird uns jedenfalls nicht ärgern.

  3. Als ich einen zum ersten Mal sah, wäre ich fast vor Lachen umgefallen! Erinnerte mich an einen Windbeutel, der einen Unfall hatte. Ich habe selbst noch nie einen gehabt, für mich blieb es beim Volkswagen.

  4. Schade, Jan, dass du so viel Benzin verbrannt hast. Ich bin mein ganzes Leben lang mit Benzin gefahren. Ich bin jetzt 72 Jahre jung und habe viel Geld damit verdient.

  5. Ein hässliches Auto natürlich. So hässlich, dass es einfach bezaubernd wird. Er ist ein großartiger Freund und dann vergisst man automatisch, dass er nicht der hübscheste der Mutter ist.
    Ich habe manchmal verstanden, dass sich das Dach des ID / DS löst, daher die zurückweichende Heckscheibe. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es so ist.

  6. Hatte Anfang der 70er Jahre eine Ami 8. Ein wunderbares Auto, mit dem wir viele Kilometer gefahren sind. Aber mit einem Körper, der nicht so rostbeständig war.
    Ich selbst fiel mit dem Stuhl und allem durch den Boden. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen TÜV, eine neue Bodenplatte wurde schnell und weiter mit dem ami eingesetzt.
    Ich erinnere mich sogar an das Nummernschild, das eine wunderbare Erinnerung an eines gibt Citroën von großer Klasse. Manchmal sehe ich so einen Klassiker auf der Straße und bin insgeheim eifersüchtig auf den Besitzer dieses schönen Autos.

    • Das starke Chassis bot Sicherheit. Genau wie das sichere und komfortable Fahren.
      Keine Zweifel am Design. Bertoni war Bildhauer. Das Auto wurde modelliert.
      Persönlich finde ich auch das Interieur etwas ganz Besonderes. Es ist ein gemütliches Interieur, sowohl die Sitze als auch das Armaturenbrett. Sie haben nicht gesehen, dass in den üblichen Autos (Käfer, R4 usw.) und in den aktuellen SUVs noch mehr Gemütlichkeit fehlt.
      Statement: Der Ami ist seiner Zeit immer noch voraus.

  7. Hommage an die Geschichte über die Ami-Autos. Es ist schade, dass alle guten Autos mit dem Gebrauch abgenutzt sind. Und auch bei Nichtgebrauch. Die Geschichte des Automobils als Massenware ist faszinierend, da seine Hauptfunktion die Verdrängung ist. Ich interessiere mich auch für die laufenden Kosten. Ich selbst fahre seit 1976 Auto und habe viele Liter Benzin verbrannt. Bin jetzt bei Auto 12 angekommen. Davon 6x eins Citroën.
    Ich erinnere mich, dass wir schon glücklich waren, als wir mit einem 2CV 100 km / h erreichten! Das war damals auch die Höchstgeschwindigkeit in NL.
    In 60 Jahren Automobiltechnologie wurden erhebliche Fortschritte erzielt.

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