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Steuern und Partikelfilter: Neue Entwicklungen in der „Diesel-Datei“

Diesel

In 2015 wird die Nachricht darüber, dass alte Diesel von 2019 viel zusätzlich besteuert werden. Alte Dieselmotoren mit einer Rußemission von 5 mg pro Kilometer (ohne Rußfilter ab Werk) könnten mit einem Anstieg der MRB um 1% pro 2019 Januar 15 rechnen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wurde klar, dass die Erhöhung erst dreieinhalb Jahre später eingeführt werden würde. Ein Grund dafür war, dass die Steuerbehörden noch nicht bereit waren, die Zulage administrativ abzuwickeln. In 2018 scheint dies laut De Telegraaf immer noch nicht der Fall zu sein.


Dies führt dazu, dass die Steuererhöhung für den "alten Diesel" möglicherweise verzögert wird. Es ist bemerkenswert, dass die Zeitspanne von mehr als drei Jahren nicht ausreicht, um die Automatisierungs- und Verwaltungssysteme und -prozesse so einzurichten, dass die Maßnahme umgesetzt werden kann. Es ist auch bekannt, dass ältere Rußfilter die Partikel- und Rußemission einschränken, aber eine Erhöhung der Stickstoffdioxide verursachen. Eine Berechnung der Auswirkungen der Steuererhöhung auf die Umwelt wurde ebenfalls nie veröffentlicht. Die Steuerbehörden haben dies nicht als Grund angegeben. Die Verzögerung ist vorerst auf IT-Probleme innerhalb der Steuerbehörden zurückzuführen.

Verlorene Rußfilter, Ministerium greift nicht ein

Inzwischen spielte sich ein weiterer bemerkenswerter Fall aus. Der große Vermieter Bo-Rent wurde diskreditiert, weil er zahlreiche Diesel-Lieferwagen in der Flotte hatte, wodurch überhaupt kein Rußfilter vorhanden wäre. Eine von Een Vandaag durchgeführte Probe gab dazu eine eindeutige Antwort. Ohne Rußfilter stoßen Dieselmotoren eine Vielzahl von Feinstaub und Ruß aus. Bo-Rent hat bestritten, dass die Filter entfernt wurden. Nach Angaben des Vermieters wurden die Teile gestohlen. Auffallend ist, dass das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft bei Bo Rent in 2017 bereits die Rußfilterseife zu kennen schien, dass jedoch keinerlei Maßnahmen in Frage kamen - zumindest nicht im öffentlichen Sinne. Das Entfernen von Rußfiltern in modernen Fahrzeugen ist strengstens verboten. Sie stellt die wahren Absichten zum Beispiel in Bezug auf die Umwelt in ein anderes Licht.

Propaganda ohne nationale Durchsetzung

Die Anti-Diesel-Propaganda wurde von verschiedenen Politikern und Umweltorganisationen weit verbreitet, aber eine konkrete Durchsetzung findet nicht auf nationaler Ebene statt. Die angekündigten Maßnahmen haben jedoch ihren Schatten nach vorne geworfen. In den letzten Jahren hat dies zu einem Rückgang (älterer) Dieselfahrzeuge oder zu einem rückläufigen Interesse an dieser Kategorie geführt. Die neuesten Entwicklungen - genau wie die kaum funktionierenden Umweltzonen - und dass die Maßnahmen (oder deren Fehlen) zunehmend in Symbolik gehüllt sind. Es ist Zeit für eine faire Neudefinition der Dieselpolitik. Sowohl prozessual als auch numerisch. Auf diese Weise können die richtigen und angemessenen Entscheidungen getroffen werden. Und private und geschäftliche Dieselfahrer wissen tatsächlich, wo sie stehen. Nach Jahren des Durcheinander haben sie jedes Recht darauf.


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4 Kommentare

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  1. Menschen kaufen immer ein jüngeres Auto, kaufen immer umweltbewusster und das schmutzigere Dieselauto verschwindet automatisch.
    Warum viel Aufwand und Geld für alle Arten von politischem Unsinn und Ermittlungen ausgeben?

  2. Nun, die Individuen wissen, wo sie stehen. Die Regierung will das Geld wieder aus den Taschen werfen. Wenn es um die Umwelt geht, werfen Sie einen Blick auf die Länder, in denen Krieg und Angriffe stattfinden, die für die Umwelt viel wichtiger sind. Nein, sie wagen es nicht, auch in den Ländern, in denen sie keinen Einfluss haben. Wir stehen wieder an vorderster Front und zahlen, ohne tatsächlich besser zu werden. Und dann Versand?

  3. Nun… die Dieseloffensive wurde von einigen in Gang gesetzt und anschließend in den Medien so weit verbreitet, dass etwas passieren musste.
    Absolute, für jeden Standort unterschiedliche Maßnahmen, während die Verbrauchsteuern und / oder die MRB steigen. Auch für diejenigen, die täglich pendeln müssen. Die Regierung stimmt dem zu und lässt es auf sich wirken.
    Ich selbst fahre jahrelang keinen Diesel, weil ich dafür zu wenig Kilometer zurücklege, sondern habe mit denen zu tun, die ab 2004 einen Diesel fahren. Sie müssen nur die maximale Kfz-Steuer zahlen und dürfen nicht einmal zur Arbeit oder nach Hause fahren ...

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