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Carvers Tilting Technology: kein Erfolg

Manchmal ist etwas zweifelhaft: Ist es klassisch oder wird es vielleicht sein? Ist es dann ein Auto oder ein Motorrad? Oder eine Sache testen. Wir leben jetzt in seltsamen Zeiten. Aber auch die Carver Tilting Vehicle Designs von Brink Dynamics waren seltsam.


Ein zufälliges Treffen in Zandvoort

Ich war in Zandvoort - davon hört man nicht mehr viel -, um mit einigen Leuten mit amerikanischen V8-Klassikern zu versuchen, wie schlecht der Umgang mit diesen Behältern unter Kampfbedingungen war. Nach Jahrzehnten der Verfolgungsjagden in amerikanischen Filmen war es Zeit dafür. Und dank eines Freundes durften wir in Zandvoort auf die Strecke. Ein Netzwerk ist auch in Oldtimerkreisen wichtig.

"Brennen von Gummi"

Das Handling und die Kurvenfahrt eines Buick LeSabre von 1967 und eines Oldsmobile 98 sind in der Tat sinnlos schlecht. Einem Ex-Polizisten ging es besser. Wir haben ein paar Reifensätze und viel Benzin verbrannt. Und die Blöcke und Getriebe erreichten verschiedene Siedepunkte.

Dann gingen wir in den VIP-Raum, wo ein berühmter Holländer Wodkats umkippte. „Er lebt fast hier. Es gibt Wetten, dass er sich selbst oder jemand anderen zu Tode treiben wird “, sagte unsere betroffene Beziehung. Das passierte auch etwas später.

Party stürzt bei Carver ab

Der VIP-Raum war schön mit Zeitschriften gefüllt. Es stellte sich heraus, dass wir am Einführungstag von 'Van den Brinks', später nur 'Brink's', Carvers, feierten. Wir wirbelten herum. So kamen wir mit dem Tilting Vehicle Concept in Kontakt. Und das hat uns tolle Erinnerungen und einen professionell aussehenden Präsentationsordner hinterlassen. Ich bin letzte Nacht darauf gestoßen, als ich etwas aufgeräumt habe.

"Sollte die Welt erobern"

Carver hat sich auf die Herstellung schmaler Dreiradfahrzeuge spezialisiert, die mit einem Kippsystem, dem Dynamic Vehicle Control System oder kurz DVC ausgestattet sind. Das DVC-System sorgt dafür, dass ein schmales Fahrzeug automatisch um Kurven kippt, wodurch verhindert wird, dass das Fahrzeug umfällt, wenn es zu schnell abbiegt. Nützlich!

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Der erste Prototyp des Carver One wurde 1994 hergestellt. In der Zwischenzeit wurde die DVC-Technologie unter dem international bekannten Namen 'Brink Dynamics' weiterentwickelt. 1995 wurde das DVC-System international patentiert. Ab 2003 wurde der Carver in einer limitierten Auflage von einigen Dutzend Fahrzeugen pro Jahr im Werk gebaut. Das Fahrzeug erlangte zu dieser Zeit internationale Bekanntheit durch die Medien, einschließlich Top Gear. Ab 2006 wurde der Carver One in größeren Stückzahlen hergestellt. Das Unternehmen wurde in Carver Europe BV für Produktion und Carver Engineering aufgeteilt, das sich mit technologischer Entwicklung befasste. Für die Produktion hat sich Carver mit Prodrive zusammengetan, einem britischen Unternehmen, das sich auf Motorsport und Fahrzeugtechnik spezialisiert hat.

Nur zum Verkauf

Die Auslieferung der ersten Carver One begann 2007. Im Juni 2009 meldete Carver wegen Produktionsproblemen Insolvenz an. Insbesondere die Auslieferung der Motoren war zum Stillstand gekommen. Produktion und Vertrieb wurden in Deutschland in geringem Umfang unter Lizenz fortgesetzt. Die Patente und das Unternehmen Carver Engineering wurden vom Konkurs ausgeschlossen. Davor wurden 250 Carver Ones gebaut. Nach verschiedenen Neustarts, Neustarts und anderen Dreisprüngen wurden die Carver schließlich elektrisch.

Nie wieder gesehen

Aber nach diesem Tag in Zandvoort haben wir nie wieder einen gesehen. Die Idee, die Welt mit einem revolutionären Verkehrskonzept zu erobern, war etwas zu ehrgeizig. Sind Carvers jüngste Timer? Sind sie Exoten? Werden sie Klassiker sein? Das bleibt bis heute unklar. Sie müssen nur an einem Ding auf vier Rädern basteln, das nicht in Ecken mit üppiger Hängearbeit herausgeht.

Der Buick ist nicht mehr da. Aber der Ordner von 1976 wird geschätzt.

Das 1976 LeSabre
Bei Flugblättern waren es nur 74 Seiten

Geschrieben von Dolf Peeters

Dolf Peeters, Automobiljournalist, Texter, Übersetzer, Mitglied des Heeren van Arnhem

5 Kommentare

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  1. Der Schnitzer war auch für mich als Motorradfahrer ein großartiges Transportmittel. Ich durfte es einmal fahren, weil ich Teile geliefert habe. Ich habe den ersten Kreisverkehr mehrmals genommen. Übrigens gibt es dann einen anderen Carver-Mann als eine Art Mikroauto.

    • ja. hat es auch genossen und war auch als Motorradfahrer tief beeindruckt, wurden 1996 eingeladen, über die Auslieferung von Honda CBR 1100XX Blackbird Motoren für den Carver zu sprechen, aber Japan wollte dort nicht einsteigen, das gleiche geschah auch mit Interesse Outdoor-Board-Motoren ohne Saitenhalter zum Fahren motorisierter Hängegleiter für die Polizei am Flughafen Lelystad hatten den besten Ruf für Zuverlässigkeit. Alle bestehenden renommierten Marken wurden bereits in Deutschland von einem Wassersporthändler verkauft, für den der Preis für den kompletten Motor außerhalb des Umbaus auf den Tisch gebracht werden musste.

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