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Royal Enfield Scheunenfund

Royal Enfield macht derzeit einen perfekten Neustart. Mit den neuen 650-cm³-Zwillingen aus Indien würdigt die Marke ihre eigene Vergangenheit. Es sind brandneue Motorräder, die so in sind Auto Motor Klassiek würde passen. Aber wir werden über die Vergangenheit sprechen. Die Zukunft kommt später.


"Gemacht wie eine Waffe" Was bedeutet das wieder als Slogan für ein Motorrad?

Für Royal Enfield machte der Slogan Sinn. Immerhin hatte das Unternehmen einen guten Ruf als Hersteller von Präzisionsteilen für Waffen. Und ein Gewehr kann auch ernsthafte Anforderungen haben. Und mit einem Royal Enfield konnte man gut auskommen. Das Unternehmen wurde 1896 gegründet und unternahm 1901 die ersten Schritte im motorisierten Zweiradbereich.

Der erste Royal Enfield hatte einen Minerva-Motor und entweder einen Riemen- oder einen Kettenantrieb. Das Unternehmen war daher ein Pionier bei der Verwendung von Ketten für das Sekundärgetriebe. Die Verwendung von Kickstartern war auch bei Royal Enfield schon früh ein Thema. 1921 wechselten sie zu selbstgebauten Motorblöcken. Der erste eigene V-Twin war 976 ccm. 1924 wurden die Einzylinderblöcke einfach hinzugefügt. JAP bestellt. JAP hatte übrigens nichts mit Japan zu tun. Die Buchstaben standen für John A. Prestwich. Das Unternehmen wurde groß, indem es viele Motorradhersteller mit Motorblöcken belieferte. Bis sie anfingen, selbst Motorblöcke herzustellen ...

Dies geschah auch bei Royal Enfield, wo der Einsitzer begann, als sich Seitenventile zu OHVs entwickelten. Es ist 'Old School' OHV, weil die Quellen gerade ihre Arbeit im Freien gemacht haben. Noch…

Dieses königliche Enfield

Der Motor, den wir über via gefunden haben, ist daher jemandes Großvater. Es ist eine Wettkampfmaschine mit einem Satteltank. Das hilft bei der Datierung. Sie können sofort erkennen, dass es sich um einen "Rennfahrer" handelt, da keine Beleuchtung vorhanden ist. Soweit Motorräder zu dieser Zeit bereits serienmäßig mit Beleuchtung und Tachometer ausgestattet waren, wurde dieses Zeug zusammen mit dem Nummernschild gesammelt, um ein gewöhnliches Motorrad in ein Rennrad zu verwandeln. Eine Option, die bis in die XNUMXer Jahre durchaus üblich war.

Die Beleuchtung wurde von diesem Royal Enfield nicht entfernt. Es hat ein originales Nummernschild, das besagt, dass es keine Beleuchtung benötigt. Im Übrigen wurden die Demontagearbeiten damals sehr ernst genommen. Der RE besteht nur aus wesentlichen Teilen. Obwohl: Für noch mehr Gewichtsersparnis wurde auch das Getriebe für den Tachoantrieb reduziert. Der Kickstarter wurde entfernt.

Von einer alten Dame

Der Kommentar "von einer alten Dame" ist hier kein Verkaufsargument. Das Royal Enfield gehört jetzt der Witwe des Ex-Besitzers. Die Tatsache, dass der 250-cm³-Einzylinder ans Licht gekommen ist, ist auf die lange Trauerzeit zurückzuführen. Das Abschiednehmen kann manchmal lange dauern. Der Royal Enfield ist ein Motor der Art, bei dem der Fahrer eher ein Bediener als ein Pilot war. Sie wechseln manuell. Die Drosselklappe ist mit dem gleichen Siphontyp ausgestattet, der bei Schnee, Wasserfahrzeugen und Freischneidern sowie den damit verbundenen Unannehmlichkeiten immer noch aktuell ist. Und natürlich ist es auch eine glückliche Notwendigkeit, den richtigen Zündmoment manuell zu spielen, mit der der Fahrer meisterhafte Schläge aus dem Auspuff zaubern kann.

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So ist die Flagge jetzt: Der neue 650 ccm Enfield

Geschrieben von Dolf Peeters

Dolf Peeters, Automobiljournalist, Texter, Übersetzer, Mitglied des Heeren van Arnhem

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