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Opel-Senator (1978-1987)

Opel Senator vorne

Opel Senator - Klasse für die normale Klasse

Wenn Sie den Namen "Opel Senator" für Behinderte verwenden, wird eine Reaktion nach dem Motto "Oh ja, mein schuldiges Vergnügen" ausgelöst. Es schneidet wie ein Blitz durch deine Seele, auch wenn du nichts mit der Marke zu tun hast. Seit Jahren scheint die Limousine aus Rüsselsheim in Vergessenheit geraten zu sein. Aber jetzt beginnt das Interesse an der A-Generation zuzunehmen. Dies erfordert weitere Überlegungen. 


Text & Fotografie: Aart van der Haagen, Archiv

In den sechziger, siebziger, achtziger und neunziger Jahren waren Opel die Lieblinge des niederländischen Publikums. Aber der Erfolg der archetypischen Zivilautos begann sich im neuen Jahrhundert gegen die Marke zu wenden. Plötzlich wollte die breite Öffentlichkeit nicht mehr mit dem populären Image in Verbindung gebracht werden und suchte nach anderen Volumenmarken. Das graue Mittelmaß schaute von dem Spiegel weg, den Opel ihm sozusagen entgegenhielt. 

Das spiegelte sich auch bei den Klassikern wider, mit Ausnahme von Waffen wie einem 1900 GT, einem Ascona und einem Manta 400. Darüber hinaus war das überarbeitete Steuersystem für Oldtimer für eine große, schwere Limousine wie den Opel Senator, der wegen seines gierigen Kraftstoffverbrauchs nach LPG schreit, besonders unpraktisch. Zumindest nach Ansicht des sparsamen Holländers. 

Positiver Flug 

Bemerkenswerterweise hat das Interesse an dieser Limousine - und ihrem Coupé-Bruder Monza - in den letzten Jahren zugenommen, was sich in einer deutlichen Wertsteigerung niederschlägt. Autoenthusiasten können offenbar ihre heimliche Sehnsucht nach dem eleganten, stattlichen Modell mit üppiger Veloursausstattung nicht unterdrücken. Das i-Tüpfelchen für den Opel Senator ist ein souveräner Sechszylinder-Reihenmotor mit unzerstörbarem Design. 

Im Freien

Mit solch einer exklusiven Limousine aus Rüsselsheim erwerben Sie einen Klassiker, der ebenso stilvoll wie robust ist und eine anständige oder sogar bissige Leistung erbringt. Es hat auch besonders gute Fahreigenschaften, bietet ein großzügiges Maß an Komfort und verwöhnt in den meisten Fällen die Ohren mit den reinen Geräuschen eines Sechszylinder-Reihenmotors. In Sachen Innenraum rennt der Opel Senator nicht vor einem Rekord E davon, aber die Kabine mit ihren bequemen Sitzen ist ein guter Ort zum Verweilen und das Gepäck findet immer einen Platz im 500-Liter-Kofferraum. 

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Technisch wird der Opel-Senator nicht bald für böse Überraschungen sorgen, es sei denn, der Vorbesitzer hat dies vernachlässigt, was sich in der Regel in kosmetischen Dingen zeigt. Rost gilt aber als Hauptfeind des Senators und das nicht nur bei den frühen Typen aus den siebziger Jahren. Dennoch ist das Auto an dieser Front kaum schlechter dran als viele Konkurrenten. Jetzt, da das Interesse an dieser deutschen Limousine wächst und die Preise steigen, ist es an der Zeit, das schuldige Vergnügen ans Licht zu bringen und zu streiken. Schließlich kommt das Bedauern immer zu spät. 

Geschrieben von die Redaktion

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