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Llwellyn, sein BMW und Carmelita

BMW

Llwellyn - aussprechen: 'Lyn' - Flint. Klingt nach dem Namen eines walisischen Heldenkämpfers. Llwellyn ist kein Krieger. Er ist ein Dichter.


Es sieht aus wie ein leicht überraschter, makelloser Gnom. Er ist einer der vagen Bekannten, die sich gelegentlich im Leben eines Menschen manifestieren. Vor einiger Zeit hatte er per E-Mail mitgeteilt, dass er in die Niederlande kommen würde. Für die Feldforschung für sein neuestes Bundle. Sein vorläufiger Arbeitstitel lautete "Druiden, Motorräder und karibische Mädchen". Die 'Druiden' waren nur ein Köder oder eine Entschuldigung für Intellektuelle.

Seine eigene BMW-Kombination mit damals mehr als einer halben Million Meilen war sein einziger weltweiter Besitz und Bindeglied zur Motorradwelt. Aber karibische Mädchen der schöneren Art, das waren die Hauptfiguren in seinem Leben, in seinen Gedichten. Gedichte, die so realistisch sind, dass sie in England, Wales und Irland nur von 50-Leuten gelesen werden können, wenn sie von beiden Elternteilen begleitet werden.

Lyn rief an. Er sagte, er sei in den Niederlanden. In der Nähe eines Ortes mit dem unwahrscheinlichen Namen "Vlardinnen" hatte man die Nase voll und hatte Pech. "Der Dynamo, der Regler oder die Batterie." Ein Anruf bei Gerrit, ein Anruf bei Toon und ein Besuch bei Theo. Um auf der sicheren Seite zu sein, haben wir einige zusätzliche Punkte und einen Kondensator eingebaut. Und dann auf dem Weg nach Vlaardingen. Dort, auf dem Parkplatz der Tankstelle, hatte Lyn die potenziellen Schuldigen bereits abgebaut. Er wartete mit seinem ersten rauchbaren kontinentalen Kauf, der sich bereits auf der Unterlippe verjüngt hatte. "Ein zufriedener Raucher ist kein Unruhestifter."

Der Fall war innerhalb einer halben Stunde erledigt. Und es war Essenszeit. Mit den Chinesen. Natürlich auf eigene Kosten. Künstler üben keine Höflichkeit aus, wie zum Beispiel jemanden einzuladen. Für sich selbst zu bezahlen, war für Lyn schockierend genug. Aber er war immer noch sehr glücklich mit dem Wiedersehen. Da Maßstäbe und Werte immer mehr verschwimmen, hat es uns nicht überrascht, dass es im Dienst der einheimischen Chinesen einen sanft eingerichteten Antilianer gab.

Lyn schaute kaum zurück zu seinem Babi Pangang. Er hatte einen strahlenden, aber etwas verschleierten Ausdruck in den Augen. Stand scharf. Ging auf den Angriff. Ganz auf die Poesie. Sie brauchen weder eine breite Schulter noch eine Goldcard, um erfolgreich zu sein. Es geht um den Charme. Die Seele.

Die jüngste Frau seiner Träume hatte schon alles gesehen. War zynisch. Entfernt. Lächelte, lachte, brüllte, schmolz für den Darsteller. Teasingly machte eine Kussgeste und wiegte eindrucksvoll seine Hüfte zu einem anderen Kunden. Und kam schnell zurück. Wir waren noch da, als wir geschlossen hatten. Lyn würde Carmelita nach Hause bringen. Immerhin war es nachts viel zu gefährlich für ein Mädchen allein? Seine neueste Traumfrau sah ihn zärtlich an. Denn eines muss gesagt werden: Lyn hat Charme.

Geschrieben von Dolf Peeters

Dolf Peeters, Automobiljournalist, Texter, Übersetzer, Mitglied des Heeren van Arnhem

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