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Der Vriezema-Autoschrank. Eine progressive Idee der siebziger Jahre

Gefrierschrank

Es ist schwer vorstellbar. Sie fahren Ihr Auto auf einer zufällig ausgewählten Straße oder Straße. Sie beschleunigen und bemerken, dass Ihr Auto nicht beschleunigt. Sie haben das Gefühl, dass die Geschwindigkeit begrenzt ist. Und Sie wissen, dass die Polizei die Geschwindigkeit für Sie festgelegt hat. Unwirklich? Ja ist es immer noch. In den frühen 70er Jahren wurde jedoch eine Idee ins Leben gerufen, die teilweise ihren Schatten wirkte. Der Schöpfer: Tjip Vriezema aus Enschede.


Der Elektrotechniker aus Twente demonstrierte vor mehr als 45 vor Jahren seine Erfindung: einen Geschwindigkeitsbegrenzer. Heute schauen wir kaum noch auf die Möglichkeit, die Geschwindigkeit selbst einzustellen. In den frühen 70er Jahren waren Experten verschiedener Interessengruppen (KNAC, ANWB) und Regierungsbehörden überrascht. Vriezema stellte eine Box vor, mit der die Fahrer zwischen den Fahrgeschwindigkeiten 50, 70, 90, 110 und Free wählen können. Auf Knopfdruck wurde ein Elektromotor unter der Haube aktiviert, der die Gaszufuhr auf die entsprechende Geschwindigkeit reduzierte.

Von außen eingestellt

Das Besondere war, dass der Schrank auch von außen bedient werden konnte. Beispielsweise könnte die Polizei den gesamten Verkehr über einen Sender verlangsamen. Natürlich wäre jedes niederländische Auto in der Box ausgestattet. Dies diente nicht der Staatskasse, aber die Verkehrssicherheit war natürlich teilweise. Zum Teil, weil eine Box für ausländische Verkehrsteilnehmer (noch) nicht erwähnt wurde.

Kfz-Steuerkarte

In der Vorkamera-Ära konnte die Box auch eine Lösung für Autofahrer bieten, die sich systematisch weigerten, ihre Kraftfahrzeugsteuer zu zahlen. Autofahrer könnten sich dann - gegen Entrichtung der Kraftfahrzeugsteuer - als Zahler registrieren lassen und hätten dann eine Karte erhalten, die in der Box angebracht werden müsse, damit das Auto fahren könne. Die Vorteile waren zahlreich: Die Steuereinrichtungen der Steuerbehörden könnten sich auf eine Ersparnis freuen, und die Regierung würde dafür sorgen, dass mehr Kraftfahrzeugsteuern erhoben werden.

Mehr umgesetzt als gedacht

Die Regierung sollte die sich aus dem Fund ergebenden Vorzüge nutzen, um das niederländische Straßennetz für die Umsetzung dieser Technik geeignet zu machen. Es ist noch nie so weit gekommen. Heute kann jedoch rückwirkend festgestellt werden, dass die Automobilindustrie tatsächlich die Ausgliederung dieser Erfindung durchgeführt hat. Heutzutage ist niemand überrascht von einer Geschwindigkeitsregelung, einem Geschwindigkeitsbegrenzer oder adaptiven Systemen, die der Sicherheit dienen. Darüber hinaus entwickeln Automobilhersteller immer mehr Autos, die immer mehr Funktionen vom Fahrer übernehmen.

Kilometergebühr moderne Variante

Viel wurde auch über die Kilometergebühr gesagt, und zwar handelt es sich um die moderne Version der Kraftfahrzeugsteuerkarte, die mit einer Kamera, einem Sender und einem Autochip angeordnet werden kann. Die Polizei, die die Geschwindigkeit eines Autos in unsicheren Situationen aus der Ferne einstellt, kam nie aus dem Boden. Vielleicht können die Matrixboards als zeitgemäße Alternative zur ferngesteuerten Geschwindigkeit angesehen werden. Sie werden von den zuständigen Beamten aus der Ferne eingestellt. Dieselben Schilder weisen auch auf Verkehrswarnungen und Ratschläge hin.

Nach vorne schauen

Massiver Verkehr auf Knopfdruck zu stoppen, war schon immer eine Brücke zu weit. Es ist jedoch sicher, dass Herr Vriezema in den 70er Jahren die Lösungen in Bezug auf Sicherheit und Staatsfinanzen mit einem genialen und weitsichtigen Auge betrachtete. Mehr von seiner Erfindung wurde umgesetzt, als er sich vorstellen konnte. Und den aktuellen Verkehr aus der Ferne stoppen oder verlangsamen? Diese Optionen sind näher als Sie denken.

Stand der Technik ermöglicht eine erneute Untersuchung

2013 sprachen EU-Beamte in Brüssel über die Platzierung einer Box in einem europäischen Kontext, in dem die Höchstgeschwindigkeit abgelesen und die gefahrene Geschwindigkeit entsprechend angepasst wird. Und verschiedene Autohersteller haben ein solches System tatsächlich im Haus. Und was ist mit den Navigationssystemen? Diese zeigen einwandfrei an, wie hoch das Tempolimit auf der Strecke ist. Angesichts des Standes der Technik, der zunehmenden Verkehrsintensität und der (technischen) Infrastruktur ist Vriezemas kostspielige Idee - 45 Jahre später, sicherlich im Zusammenhang mit den Entwicklungen in der Automobilindustrie - eine erneute Prüfung wert.

Quelle: Der VW


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