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1977-Umfrage: BMW und Alfa Romeo sind die größten bevorzugten Marken

Autotest organisierte eine Umfrage in 1977, bei der 2.727-Teilnehmer kooperierten. Die Fragen wurden in mehrere Kategorien unterteilt. Der Grad der Markentreue und die Plus- und Minuspunkte des Autos wurden diskutiert. Die Umfrage enthielt natürlich auch Fragen zu Angelegenheiten, die das nächste Auto erfüllen musste. Die Teilnehmer durften auch ihre Lieblingsmarke und -art als bevorzugte Marken nennen. BMW und Alfa Romeo spielten eine wichtige Rolle. Sie waren die bevorzugten Marken.


In der zweiten Hälfte der siebziger Jahre sehr beliebt: die erste 3-Serie von BMW. Bild: BMW
In der zweiten Hälfte der siebziger Jahre sehr beliebt: die erste 3-Serie von BMW. Bild: BMW

Bei den meisten Marken schwankte die Markentreue zwischen Werten von 40% und 60%. Dies lässt sich aus der Kombinationsfrage ableiten, in der gefragt wurde, was das bisherige Fahrzeug des Teilnehmers war und wo es jetzt fuhr. Auffällig: BMW und Mercedes-Benz erreichten einen Prozentsatz von rund 60%, während ein gegenseitiger Übergang kaum ein Problem war. Daran hat sich seit fast 40 Jahren nicht viel geändert. Volvo-, Renault- und Peugeot-Fahrer blieben auch in mehr als 50% der Fälle ihrer Marke treu. Es fiel auf, dass Audi einen niedrigen Wert erzielte. Nur 28% der Teilnehmer entschieden sich wieder für einen Audi. Diese Beziehungen sind heute anders.


Die Popularität von Top 3 im Vergleich zu 1976 wurde korrigiert

Die bevorzugten Autos von 1977 gaben ein schönes und manchmal überraschendes Bild der Automobil-Wunschliste von vor fast vierzig Jahren. Luxus-Sportlichkeit überwog. Der damals mehr als zwei Jahre junge BMW 3er des Baureihe E21 lag mit Elan an der Spitze. Der Alfa Romeo Alfetta und der Peugeot 504 GL belegten die Plätze zwei und drei. Bemerkenswert, da die Alfetta bereits 1972 auf den Markt gebracht wurde und die solide Basis der 504 1978 (Jahr der Veröffentlichung der Umfrage) ihr zehnjähriges Bestehen feierte. Die Nummern eins, zwei und drei waren die gleichen Autos wie im Vorjahr.

Der Alfasud TI, einer der drei Alfa Romeos in den Top 10 der Vorzugsmodelle in 1977. Bild: Alfa Romeo
Der Alfasud TI, einer von drei Alfa Romeos in den Top 10 der bevorzugten Modelle im Jahr 1977. Bild: Alfa Romeo

Zwei weitere Alfa Romeos in Top 10

Übrigens waren zwei weitere Alfa Romeos in den Top Ten. Der Alfasud ti (neun) und die Giulia (zehn) beendeten die Besetzung der ersten zehn Plätze. Sicherlich hat Giulia, mehr als fünfzehn Jahre alt, den ikonischen Status des Autos demonstriert. Es ist erwähnenswert: Auch der relativ neue Honda Accord und der Volkswagen Golf GTI waren sehr erfolgreich. Der Golfbruder Scirocco ist übrigens aus dem Top-10 gestürzt, was wahrscheinlich mit der immer größer werdenden Golf-Serie zu tun hatte. Auch die Tatsache, dass Opel einige Jahre mit dem Manta-B (Platz fünf) unterwegs war, wird eine Rolle gespielt haben. Der Manta machte seinen Platz in der Top-10-Favoritenliste der 2.700-Teilnehmer.

Bevorzugte Marken unter den ersten fünf: hauptsächlich deutsche

Schließlich die bevorzugten Top-5-Marken. BMW und Alfa Romeo waren eins und zwei mit 13,8% bzw. 13,7%. Bei BMW war dies überraschend, da in der Top-25 nur die 3-Serie der bayerischen Marke vertreten war. Die 5-Serie erschien nicht wie alle Mercedes-Benz-Modelle im Stück. Tatsache ist, dass Mercedes-Benz Modelle heute bei klassischen Besitzern und Käufern sehr beliebt sind. Übrigens Marken wie Leyland Jaguar en Leyland Rover erschien nicht einmal in der Liste der bevorzugten Marken. Opel, Volkswagen und Ford spielten eine wichtige Rolle. Sie vervollständigten das Top-5 der bevorzugten Marken. Das lässt sich damit erklären, dass sie in den Niederlanden in diesen Jahren zu den am besten verkauften oder besser verkaufenden (Opel) Marken (Volkswagen und Ford) gehörten. Aber sie konnten die reine Lust in der bevorzugten Liste nicht schlagen.

Geschrieben von Erik van Putten

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