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Ove Andersson. Rallye-Legende und -Denkmal

Heute jährt sich der Todestag des legendären Rallye-Fahrers und Toyota Team Europe-Chef Ove Andersson zum XNUMX. Mal. Er gehört in die Ruhmeshalle des Motorsports. Ove Andersson ist seit über dreißig Jahren die treibende Kraft hinter den Wettbewerbsaktivitäten von Toyota, und unter ihm ist der japanische Hersteller in dieser Hinsicht gewachsen. Auch als Fahrer hat er Eindruck gemacht und eine tolle Karriere aufgebaut.


Ove Andersson wurde 1938 in Uppsala, Schweden, geboren. Seine Kindheit verbrachte er auf dem schwedischen Land. Hier begann seine Liebe zu Technik und schnellen Maschinen. Außerdem war Andersson selbst mit dem nötigen Renntalent gesegnet. Zuvor leistete Andersson seinen Militärdienst bei den UN-Friedenstruppen im Gazastreifen.

Debüt mit Hilfe von Söderström

Ende der XNUMXer Jahre kehrte er nach Schweden zurück. Er konzentrierte sich auf Saab-Reparaturen und kam in Kontakt mit dem Motorsport. Während dieser Zeit schlug ein Kamerad vor, dass wir gemeinsam eine lokale Rallye fahren. Andersson sagte 'ja' und das Duo wurde Sechster im Roslagsvalsen. Andersson hat das Rallye-Fahren immer mehr in den Griff bekommen. Rallyefahrer Bengt Söderström half ihm auf seinem Weg. Der sieben Jahre ältere Söderström war schon länger aktiv und unterstützte Andersson, damit er den nächsten Schritt in seiner Rallye-Karriere machen konnte.  

Internationales Debüt und Wachstum

Am 11. Juni 1963 gab der Schwede sein Länderspieldebüt in der Svenska Rallyt nach Midnattsolen, die für die Rallye-Europameisterschaft zählte, mit Navigator Gunnar Wiman wurde er im Mini Cooper S Fünfter. Ab 1964 fuhr Andersson mit vielen Saab. Er hat zwei Jahre lang gute Leistungen gezeigt und Lancia hat das gemerkt. Ab 1966 fuhr Andersson für die Italiener. Er setzte sich international durch, mit Podestplätzen bei der Rallye Monte Carlo 1966 und 1967. Er gewann sogar die RACE Rallye de España 1967 mit der Fulvia Rallye und Beifahrer Davenport. Es war sein erster internationaler Sieg. Da bekam er seinen Spitznamen Påven, weil die Vatikanstadt ein Aktionär von Lancia war. Und Påven ist schwedisch für der Papst.

Ford-Ära

Ab 1968 fuhr er für Ford. Dort setzte er seinen Vormarsch fort. Mit Roger Clark belegte er 1968 beim Daily Express London-Sydney Marathon im Ford Cortina Lotus den zehnten Platz. Das Duo fuhr lange Zeit an der Spitze, doch nach einigen Rückschlägen fand sich das schwedisch-britische Team wieder auf dem zehnten Platz wieder. Andersson wurde 1968 Zweiter bei der Tulpenrallye (mit Davenport). 1969 gewann er die International Welsh Rally. Und er wurde Dritter bei der Akropolis-Rallye 1970. Diese Ergebnisse erzielte er immer mit der Escort Twin Cam.

Spitzenjahr 1971 mit Alpine-Renault

1971 hatte Ove Andersson sein bestes Jahr als Rallyefahrer. Er war zu Alpine-Renault gewechselt. Andersson gewann in diesem Jahr vier Rallyes im A110 1600. Mit Beifahrer David Stone (der später eine Rolle beim Kontakt zwischen Andersson und Toyota spielte) belegte er in Monte Carlo den ersten Platz. Er gewann Sanremo mit Tony Nash. Und mit Landsmann Arne Hertz triumphierte er bei der österreichischen Alpenfahrt und bei der Akropolis-Rallye. 1971 gewann Alpine-Renault vor allem dank dieser Siege den Konstrukteurstitel der Internationalen Meisterschaft der Hersteller, dem WRC-Vorgänger. Der Fahrertitel wurde noch nicht verliehen, aber die Herrschaft von Andersson im Jahr 1971 wurde von allen anerkannt.

Die ersten Kontakte mit Toyota, Reisen mit tollen Ergebnissen

Während der Saison 1972 fuhr Andersson auch für die Franzosen, aber manchmal hatte er auch ein andere senden In den Händen. Wie in der Rali Internacional do BNU in Mosambik. Diesen fuhr er auf Einladung – zusammen mit Arne Hertz – im Toyota Celica. Die Rallye war Anderssons erstes Rennen mit einem Toyota. 1972 unterzeichnete Ove Andersson auch seinen ersten Vertrag bei den Japanern, ein historischer Meilenstein. Der Schwede gab in diesem Jahr sein offizielles Toyota-Debüt bei der Daily Mirror RAC Rally. Mit Geraint Phillips fuhr er den Toyota Celica auf Platz neun. Påven hatte immer noch seine Marken-Streifzüge. 1973 machte er mit dem aktuellen FIA-Chef Jean Todt gute Geschäfte bei der Rallye Monte Carlo (Alpine-Renault) und bei der sehr harten Safari-Rallye (Peugeot 504).

Der Beginn von TTE

In diesem Jahr gründete Påven auch Andersson Motorsport in Dannemora, Schweden, unter anderem um die Teilnahme an (europäischen) Veranstaltungen mit Toyotas richtig zu organisieren. Andersson wurde Teamchef und blieb Fahrer. 1974 zog Andersson Motorsport nach Lot in Belgien. Dort legten Påven und das Team Toyota (Europa) den entscheidenden Grundstein für den Erfolg von Toyota im Leistungssport. Der Aufbau einer eigenen Mannschaft mit Werksunterstützung war damals wegweisend. Die Unterstützung durch das Werk bedeutete, dass der Fokus auf dem Einsatz von Celica lag, während Andersson eine klare Präferenz für die agileren Corollas hatte.

Nach Safari-Rallye-Sieg mit Peugeot für immer Toyota treu loyal

Inzwischen gewann Ove Andersson (mit Arne Hertz) mit einem Peugeot 1975 die Safari Rallye 504. Damals war ein gelegentlicher Wechsel zu einem anderen Hersteller ungestraft möglich, auch weil die Hersteller bei weitem nicht an jeder Rallye teilnahmen. Aber Påven ging nach dem Sieg in Kenia nicht rechtlich seltsam. Als Toyota-Teamchef feierte er 1975 seinen ersten großen Sieg. Er vermietete einen Toyota Corolla Levin TE27 an Hannu Mikkola. Der Finne gewann die 1000 Lakes Rallye mit dem einzigen Toyota im Feld und fuhr später eine Zeit lang für TTE. Als TTE-Chef klopfte Påven bei Toyota immer öfter an die Tür und konnte auch als Fahrer gute Ergebnisse erzielen.

Abschied von der Doppelrolle, beeindruckende Palmares

Am Ende konnte er die Doppelrolle spielen Fahrermanager nicht mehr kombinieren. Ove Andersson zog sich während der Bandama Rallye 1982 als Rallyefahrer zurück. Er fuhr insgesamt 127 offizielle Rallye-Wettbewerbe und gewann 28 Mal. Er war 24 Mal in der WRC aktiv. Er holte sieben Podiumsplätze, als er einmal die höchste Stufe erklommen hatte. Ove Andersson fuhr auch einige Langstreckenrennen. Er erreichte nicht immer die Ziellinie. Aber mit dem Toyota Celica GT schnitt er bei den 1973 Stunden von Spa (1973, mit Kottulinsky) und bei den sechs Stunden auf dem Nürburgring (1974 und XNUMX, mit Kottulinksy bzw. Fritzinger) sehr gut ab.

Beeindruckendes Erbe

Nachdem er sich 1982 von den Fahrern zurückgezogen hatte, leitete er hauptberuflich die Rennabteilung von Toyota. Er brachte es mit beeindruckenden Siegen bei den harten Rallyes der 1er und Weltmeistertiteln in den 2003er Jahren an die Weltspitze. Toyota spielt nach wie vor eine führende Rolle in verschiedenen Wettkampfdisziplinen, darunter auch in der WRC. Påven zog sich zurück, als Toyota in der Formel 11 aktiv war. Nach seiner Pensionierung im Jahr 2008 blieb er Berater der Toyota Motorsport GmbH. Manchmal raste Andersson immer noch, das Blut kam dorthin, wo es nicht hinkam. Wie am 1960. Juni 444. Dann startete er in Südafrika beim Continental Milligan Vintage Trial, einer Rallye für Autos aus der Zeit vor 45. Er stürzte mit dem Volvo PVXNUMX und starb genau XNUMX Jahre nach seinem internationalen Rallye-Debüt im Alter von XNUMX Jahren. Aber sein Status ist monumental. Denn Andersson hat dem Motorsport und Toyota ein beeindruckendes Erbe hinterlassen.


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